TOSSENS Bürgermeister Rolf Blumenberg sprach von „einem Meilenstein für die Feuerwehr“: Der neue Einsatzleitwagen (ELW) der Butjadinger Feuerwehr ist in Dienst gestellt worden. Stationiert ist das Fahrzeug bei der Ortsfeuerwehr in Tossens.

Auch Gemeindebrandmeister Wilfried Welp freute sich: „Feiert heute Abend noch einmal das neue Auto, denn ab morgen fängt die Arbeit richtig an“, sagte Welp. Denn nun müssten die Brandretter mit dem Wagen und der Technik üben, um bei Einsätzen damit auch arbeiten zu können. Zudem müsse der Computer nun noch mit Butjenter Daten gefüttert werden.

Bis zur feierlichen Übergabe haben aber Tossenser Feuerwehrmänner schon viel Arbeit und Freizeit investiert. Nils Müller, Sascha Meister, Patrick Reich und Kai Tönjes haben insgesamt fast 300 Stunden daran gearbeitet, aus dem neuen VW-Crafter einen Einsatzleitwagen zu machen.

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Vor allem Funk- und Kommunikationstechnik wurden eingebaut. Dabei wurden sie von Kreisschirrmeister Peter Cordes und seinem Team der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Brake unterstützt.

Die Gesamtkosten für den neuen Einsatzwagen belaufen sich auf 44 000 Euro. Ohne den ehrenamtlichen Einsatz der Feuerwehrleute wären sie viel höher ausgefallen, waren sich bei der Übergabe alle Gäste einig.

Einen Zuschuss von 1000 Euro gab es von der Öffentlichen Versicherung Oldenburg. Dabei sei dieses neue Fahrzeug kein Wunsch der Feuerwehr, machte Wilfried Welp noch einmal deutlich. Dieses Fahrzeug sei eine Reaktion auf neue Vorschriften und auf den Wegfall der Einsatzleitstelle in Brake im kommenden Jahr.

Bisher sei die Feuerwehr mit ihrer Leitstelle in Brake immer sehr gut gefahren. Weil aber die Großleitstelle in Oldenburg im kommenden Jahr in Betrieb gehen werde, müsse die Feuerwehr künftig viele Aufgaben selber erledigen – eben mit diesem Einsatzleitwagen.

Mit drei Funkern

Deshalb wird künftig der ELW zu allen Einsätzen in der Gemeinde fahren, mit drei Funkern den jeweiligen Einsatzleiter zu unterstützen.

Bürgermeister Rolf Blumenberg sagte, dass kein Weg an dem neuen Fahrzeug vorbei geführt hätte. Es gebe halt Vorschriften und Notwendigkeiten, die die Gemeinde zwingen, für die Feuerwehr Geld auszugeben – „ob uns das passt oder nicht, ob wir das Geld haben oder nicht“.

Die Gemeinde werde weitere Feuerwehrfahrzeuge anschaffen und plane auch den Umbau der Feuerwehrhäuser (die NWZ berichtete) – „auch wenn wir es uns im Prinzip nicht leisten können“, so Blumenberg. Aber die Feuerwehr sei eine Pflichtaufgabe der Kommune und es gehe hier um die Sicherheit der Bürger.

Der neue ELW zeige, dass bei einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Rat, Verwaltung und Feuerwehr einige Aufgaben viel leichter fallen würden.

Anforderungen wachsen

Kreisbrandmeister Werner Zirk sagte, die Gemeinde Butjadingen sei auf einem guten Weg. Wenn auch knappe Finanzen Schwierigkeiten machten, sei doch jeder ausgegebene Euro wichtig für die Sicherheit der Bürger und Gäste in der Feriengemeinde. Allerdings werde eine Kommune niemals mit der Modernisierung ihrer Wehr „fertig“ sein, denn die Anfordungen an die Feuerwehren wachsen ständig, so Zirk.

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