Brake „Vor zwei Tagen wurde der Blutspendetermin in Rodenkirchen abgesagt, aber wir haben uns dafür entschieden, unseren Termin beizubehalten“, sagte Alena Reuther von der Freiwilligen Feuerwehr Golzwarden.

Blut ist immer knapp, und so waren die Ehrenamtlichen von der Freiwilligen Feuerwehr sowie die Mitarbeiter des Blutspendedienstes gespannt, wie viele Spender trotz Coronavirus-Pandemie und den Appellen, zuhause zu bleiben, erscheinen würden.

Reger Andrang

Vor der Eingangstür herrschte schon reger Andrang, als diese gegen 17 Uhr erstmals geöffnet wurde. Die meisten Spendewilligen hielten dabei auch den empfohlenen Mindestabstand von 1,5 Metern zueinander ein. Da wurde sich dann etwas lautstarker unterhalten, gescherzt und gemeinsam gewartet. Die Stimmung war entspannt.

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Einzeln wurden die Spender eingelassen. Sowohl Spender als auch die freiwilligen Helfer desinfizierten zuerst ihre Hände. Ein Helfer maß sodann die Temperatur und ließ die Spender anschließend – mit gebührendem Abstand – zur Aufnahme gehen. Dort erfassten die Feuerwehrleute Alena Reuther und Marcel May die Daten. „Wir haben keine Angst“, sagten die beiden Aktiven unisono.

Die Teamleiterin Andrea Binnewies vom DRK-Blutspendedienst erklärte, dass alle an diesem Tag auf die Ehrlichkeit der Spender angewiesen sind, wenn diese am Eingang gefragt würden, ob sie in der letzten Zeit im Ausland oder im Landkreis Heinsberg gewesen seien. Wenn die Temperaturmessung eine erhöhte Temperatur aufweisen würde, dann würden die Spender abgelehnt. Denn dies sei ein Indikator für eine mögliche Infektion.

Nach dem Ausfüllen des Spenderbogens erfolgte zum zweiten Mal die Temperaturmessung, bevor die Blutprobe entnommen wurde. Wie unter normalen Umständen ging es für die Spender dann zum Arzt und anschließend in den Spenderraum. Auch hier achteten die Mitarbeiter sorgfältig darauf, dass die Spender nur einzeln eintraten und sich auf die Liegen legen konnten, die – weniger als sonst – in einem gebührenden Abstand zueinander standen.

Aus Stadland gekommen

Monika Aigner, 28 Jahre, aus Rodenkirchen wollte schon vor zwei Tagen an der Grundschule Rodenkirchens Blut spenden. Da dies nicht geklappt hat, kam sie nach Golzwarden. „Auch für uns Gesunde ist Blutspenden gut“, sagte sie. „Ich fühle mich großartig und weiß, dass Blut benötigt wird. Das Dankeschön gilt vor allem den Mitarbeitern des Deutschen Roten Kreuzes und der Freiwilligen Feuerwehr, die hier diesen Termin aufrechterhalten haben“, sagte Björn Dehnbostel, der auch zu den regelmäßigen Spendern zählt. Am Ende des Tages stand fest, dass nahezu genauso viele Spender wie sonst gekommen waren: 63 Spender, davon neun Erstspender.

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