Brake In 2019 hatte die Feuerwehr Hammelwarden mehr Einsätze zu absolvieren, als noch im Jahr zuvor. Allerdings benötigten die Feuerwehrleute dafür weniger Einsatzstunden. Insgesamt rückten die Hammelwarder zu 12 Brandeinsätzen, 14 Hilfeleistungen und 10 Fehlalarmen aus. Das führte Ortsbrandmeister Thomas Giehl während der Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus aus. Neben dem regulären Dienst und den Einsätzen nahmen 27 Feuerwehrleute an Fort- und Weiterbildungen teil. Die Feuerwehrleute leisteten insgesamt 3429,25 Dienststunden.

Im Gegensatz zu 2018 mit 36 Aktiven, 9 in der Altersgruppe und zehn in der Jugendfeuerwehr bilanzierte der Ortsbrandmeister für Ende 2019 31 Aktive, elf in der Altersabteilung und acht in der Jugendfeuerwehr.

Thomas Giehl ließ die einzelnen Einsätze Revue passieren und berichtete von der Teilnahme der Feuerwehr an dörflichen Aktivitäten und Aktionen.

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Während der Versammlung gaben die Fachwarte auch Statusberichte ab. Dazu zählten auch die Brandschutzunterweisungen in den zwei KiTas in Hammelwarden sowie bei Seniorengruppen, die immer größeren Zuspruch finden.

Handlungsbedarf besteht jedoch bei der Jugendgruppe. Seit einem Jahr sucht die Feuerwehr einen Jugendfeuerwehrwart und ist bis heute nicht fündig geworden.

Im Laufe des Abends wurde Jasper Kruse zum Feuerwehrmann und Löschmeister Helmut Neese zum Oberlöschmeister befördert. Christoph Cordes wurde für seine Dienstbeteiligung, 48 von 50 Diensten, ausgezeichnet.

Bürgermeister Michael Kurz fand lobende Worte für das Engagement der Feuerwehrleute. „Ihr habt euch einen harten Job als Ehrenamt ausgesucht.“ Er sicherte ihnen zu, dass, wenn in Zukunft wieder belastende Einsätze abgearbeitet werden, professionelle Hilfe für die Aufarbeitung dieser eingefordert werden kann. Ferner versicherte der Bürgermeister, dass der Feuerwehrbedarfsplan für die nächsten fünf Jahre fortgeschrieben wird. Grußworte sprachen auch Ratsmitglied Hans-Werner Horstmann (SPD) und MdL Dragos Pancescu (Grüne). Ralf Hoyer, stellvertretender Kreisbrandmeister sprach den Feuerwehrleuten Dank zum einen dafür aus, dass sie die Einsätze mit Bravour abgeleistet hätten und sich zudem fort- und weitergebildet hatten.

Ferner informierte er die Feuerwehrleute, dass auf Kreisebene 746 Einsätze absolviert wurden. „Die neue Atemschutzstrecke in der FTZ ist freigegeben worden. Inzwischen muss man auch nicht mehr die gesamte Strecke durchlaufen.“

Dass die Feuerwehr nach Einsätzen oft in sozialen Medien angefeindet werde, nehme immer mehr zu. „Bitte reagiert nicht darauf und kommentiert dies nicht“, appellierte er abschließend.

Dass die Schutzbrandbekämpfung verbessert wurde, berichtete Stadtbrandmeister Bernd Kempendorf. Zudem habe die Stadt ein Gutachten in Auftrag gegeben, das die Situation bezüglich des Löschwassers vor Ort klären soll. Da der Feuerwehrbedarfsplan weiter fortgeschrieben werden soll, müssen sich die Feuerwehren jetzt Gedanken machen, welche Anschaffungen in den nächsten Jahren erfasst werden sollen. Zum Thema Einsatzstellenhygiene wurde ein kurzer Film gezeigt. „Es ist nicht mehr der beste Feuerwehrmann, der den schwärzesten Helm hat“, unterstrich der Stadtbrandmeister.

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