Brake „Polizistin war immer schon mein Traumjob.“ Und wer Karin Uhmeier zuhört, glaubt ihr das auch nach 30 Jahren Dienst sofort. Mit leuchtenden Augen berichtet die 51-Jährige, dass sie nach dem Abitur genau eine Bewerbung geschrieben habe – an die Polizei. Und: „Ich habe das nie bereut. Die Polizeiarbeit bietet so viele Möglichkeiten wie in kaum einem anderen Beruf und jeder Tag bringt etwas Neues.“

Seit Anfang Februar leitet die Oldenburgerin nun den Kriminal- und Ermittlungsdienst beim Kommissariat Brake. Als solche ist sie auch Stellvertreterin von Kommissariatsleiter Klaus Lücke.

Dabei folgte auf die Ausbildung in Hann. Münden ab 1989 – damals noch im mittleren Dienst bei der Schutzpolizei – gleich die Kündigung. 1991 sollte es für Karin Uhmeier für mehrere Jahre nach Lüchow-Dannenberg gehen, wie für viele Polizisten in Hochzeiten der Anti-Atomkraft-Demonstrationen. Doch sie entschied sich gegen die Uniform und „für Köln und Wiesbaden statt für Lüchow-Dannenberg“. Das erschien ihr „aufregender“. Sie kündigte bei der Landespolizei und stieg beim Bundeskriminalamt ein, mit Studium im gehobenen Dienst.

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2000 kehrte sie zu ihren Wurzeln zurück. Es folgten 18 Jahre bei der Polizeiinspektion in Oldenburg. Sie unterrichtete an der Polizeiakademie – auch als die noch Fachhochschule hieß – und war in verschiedenen Fachkommissariaten des Zentralen Kriminaldienstes tätig, zuletzt in dem für Eigentumsdelikte. Heute unterrichtet die Mutter zweier erwachsener Kinder zwar nicht mehr, sie ist aber nach wie vor Mitglied der Einstellungskommission.

An der Aufgabe in Brake reizt sie „das breite Aufgabenspektrum“. Statt vieler spezialisierter Kollegen in der Polizeiinspektion, hat die Kriminalhauptkommissarin hier rund 20 Mitarbeiter, die „alles machen – vom Fahrraddiebstahl bis zum Mord“. Rund 2000 Straftaten im Jahr werden auf ihrem Schreibtisch landen.

Der soll allerdings nicht ihr alleiniger Arbeitsplatz sein. Tatortarbeit ist ihr mindestens ebenso wichtig – und das weitere Zusammenwachsen mit dem Einsatz- und Streifendienst. „Wenn Kontrollen sind, scheue ich mich auch nicht, die Fahrräder umzudrehen und zu kontrollieren“, kündigt sie an, dass sie auch unterwegs sein wird.

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Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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