Berne Gas-Alarm auf der Kläranlage des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbands (OOWV) in Berne: Zum Glück handelte es sich bei diesem Einsatz nur um eine abendliche Übung der Ortsfeuerwehren Weserdeich, Hekeln und Berne.

35 Einsatzkräfte waren bei dem Szenario vor Ort. Vier Personen, so die Annahme, wurden vermisst. Es gelang rasch, zwei von ihnen zu finden und aus der Gefahrenzone zu bringen. Zwei weitere befanden sich jedoch bewusstlos in einem Überlaufbecken.

Die Retter gelangten – gesichert mit Seilen – ins Innere des Beckens. Schwierigkeit dabei: Es war dunkel und aufgrund des Austritts des noch unbekanntes Gases wegen möglicher Explosionsgefahr zu gefährlich, eine Beleuchtung zu verwenden.

Dennoch schafften es die Feuerwehrleute, von denen zehn unter Pressluftatmung im Einsatz waren, die beiden noch Vermissten zügig zu finden. Mithilfe einer Schleifkorbtrage, wurden sie – in diesem Fall zwei 80 Kilogramm schwere Puppen – aus dem Becken nach oben befördert. Dort fand die weitere Versorgung in einer Dekontaminationsanlage statt, die eigens für diese Übung aufgebaut worden war.

Das Zusammenspiel der drei Ortswehren sei hervorragend gewesen, bilanzierte Torben Steinke, Gruppenführer der Ortsfeuerwehr Berne. Auf einer Kläranlage den Ernstfall zu proben, ist aus seiner Sicht sinnvoll: „So wissen wir, was zu tun ist, wenn es wirklich drauf ankommt“.

Olaf Sonnenschein, Regionalleiter des OOWV im Landkreis Wesermarsch, bestätigt diesen Eindruck: „Solche Übungen sind für alle Beteiligten hilfreich, deshalb unterstützen wir sie gerne. Wir arbeiten auf unterschiedlichen Ebenen mit den Feuerwehren sehr gut zusammen, beispielsweise in Fragen der Hydrantenwartung.“

Zum Einsatz kam bei dem Test auch das Einsatzfahrzeug „Messtechnik“ des Kreisfeuerwehrverbands Wesermarsch, das bei der Ortswehr Hekeln stationiert ist. Es gehört zum Umweltzug Süd des Landkreises Wesermarsch.

Torben Steinke dankte dem OOWV abschließend für die Möglichkeit einer solchen Übung auf der Kläranlage Berne und den dortigen Mitarbeitern, insbesondere Lukas Sonnenschein, für die „tolle Unterstützung und Umsetzung“.

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