Berne Auf vier Kleinbrände, elf Hilfeleistungen, dazu drei Brandmeldeanlagen, die die Retter auf den Plan riefen, drei Übungseinsätze und jede Menge Ausbildung wurde bei der Jahreshauptversammlung der Ortswehr Berne zurückgeblickt. Natürlich kam neben den Diensten oder der Zusammenarbeit mit Kindergarten und Schule die Kameradschaftspflege nicht zu kurz.

Mit vielen Bildern ließ Ortsbrandmeister Stefan Krings im voll besetzten Feuerwehrhaus die vergangenen Monate Revue passieren. 36 aktive Mitglieder, davon 18 Atemschutzträger, gehören der Ortswehr aktuell neben acht Alterskameraden an. Von Hitze-Einsätzen im Sommer oder Sturmschäden wie noch 2018 blieb die Gemeinde zum Glück in den letzten Monaten verschont. 2019 sei ein ruhiges Jahr gewesen.

Die Zeit wurde von den Einsatzkräften für die Ausbildung genutzt, lobte Gemeindebrandmeister Klaus Niekamp. Sein Stellvertreter Sven Bolte, für den es die erste Jahreshauptversammlung im neuen Amt war, nutzte die Gelegenheit, einen Dank an das emsige Ausbilderteam der Gemeinde zu schicken.

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Auch über Kritik an der Feuerwehr in den Sozialen Netzwerken wurden während der Versammlung diskutiert. Über die Inhalte konnten sich alle Anwesenden nur wundern. Es sei beispielsweise über nächtliches Sirenengeheul und die Fahrten der Feuerwehr mit Martinshorn durch Berne gemeckert worden. „Anders als wir, könnt Ihr liegenbleiben“, hatte der Ortsbrandmeister darauf gekontert. Denn für die ehrenamtlichen Retter, die rund um die Uhr zur Hilfe eilen, ist es mit der Bettruhe in solch einem Moment vorbei.

Etwas enttäuscht zeigte sich Krings über die wenige Unterstützung der anderen Ortswehren beim Aufbau des Übungsturmes. Das Bauwerk, das allen Berner Feuerwehrmitgliedern zur Verfügung steht, soll in diesem Jahr fertig gestellt werden.

Auch das Thema „Ehrenamtskarte“ wurde angesprochen. Darüber, wie diese aussehen könnte, damit alle Engagierten etwas davon haben, müsse allerdings noch nachgedacht werden.

Fachbereichsleiter Michael Heibült, der genau wie Ratsvertreter aller Fraktionen und der stellvertretende Kreisbrandmeister Ralf Hoyer zu den Gästen gehörte, sprach den gesellschaftlichen Wandel und die zunehmende Respektlosigkeit gegenüber allen Beschäftigten im öffentlichen Dienst an. Er möchte nicht erleben, dass Menschen angegriffen werden, nur weil sie für die Gesellschaft tätig sind, betonte er und riet, sich mit Antworten auf Hetze im Internet einfach zurück zu halten, um die Sache nicht hochzuschaukeln.

Klaus Niekamp freute sich, Feuerwehrfrau Stephanie Nohl zur Oberfeuerwehrfrau befördern zu können. Julia Wilde, die zur 1. Hauptfeuerwehrfrau befördert werden sollte, konnte leider nicht an der Versammlung teilnehmen.

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