Berne Wenn es brennt, zählt jede Minute. Jede Minute, die die Feuerwehr später am Einsatzort ankommt, kann verheerende Folgen haben. Minuten, die schlimmstenfalls über Leben und Tod entscheiden können. Deshalb ist bei der Feuerwehr jeder Handgriff durchdacht, jede Handlung straff durchorganisiert, damit ein Ausrücken vom Gerätehaus aus reibungslos und schnell vonstatten geht. In Berne gibt es da aber ein großes Problem: Rücksichtslose Autofahrer, die immer wieder auf den Sperrflächen vor der Feuerwehr parken, so dass die Einsatzfahrzeuge nicht problemlos vom Hof kommen.

„Das ist weder für die Feuerwehr noch für die nebenan ansässige DLRG akzeptabel“, sagt der Berner Ortsbrandmeister Stefan Krings: „Zukünftig müssen wir die Fahrzeuge melden und es kann zu Geldbußen kommen.“ Im Extremfall werde die Feuerwehr künftig auch falsch geparkte Fahrzeuge abschleppen lassen.

Daran, dass vor den Toren des Feuerwehrgerätehauses nicht geparkt werden darf, ist auch wirklich kein Missverständnis möglich- Die Flächen sind gerade schreiend markiert: Fette weiße Kreuze auf dem Asphalt untermauern das absolute Halte- und Parkverbot. Ein Schild weist ebenso auf dieses Verbot aufgrund der Feuerwehrausfahrt hin. Und trotzdem parkten gerade erst am Montag wieder diverse Autofahrer auf dem gesperrten Streifen, einer sogar direkt vor dem Verbotsschild.

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Bestenfalls bedeutet dies für die Kameraden der Feuerwehr, dass sie mit den Einsatzfahrzeugen rangieren müssen, um vom Hof zu kommen. Schlimmstenfalls kommen sie gar nicht aus ihrer Ausfahrt heraus. „Auf die Folgen bei einem Nichtausrücken möchte ich nicht näher eingehen, aber in der Regel stehen erhebliche Sachwerte auf dem Spiel oder es sind Menschenleben in Gefahr“, appelliert Stefan Krings an die Vernunft der Autofahrer.

Die Kameraden haben beobachtet: Meistens seien es Besucher der Berner Kirche bei Hochzeiten oder Trauerfeiern, die vor der Feuerwehr parken würden. Krings: „Wir sind uns bewusst, dass das ein ganz sensibles Thema ist. Aber es ist nicht hinnehmbar.“

Anja Biewald Berne/Lemwerder / Redaktion Brake
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