Berne /Elslfleth Die Schnelle Einsatzgruppe (SEG) der DLRG Stedinger Land wurde während des jüngsten Übungsabends beauftragt, auf der Hunte in Höhe der Hunte Marina Elsfleth nach vier vermissten Personen zu suchen.

Die Hauptaufgabe, die Personensuche, wurde in zwei Einsatzabschnitte geteilt: ein Rettungsboot suchte den Uferstreifen und die Hunte ab und zwei Fußtrupps suchten das Ufer ab.

Gegen 19.30 Uhr, nach dem Sonnenuntergang, musste die Einsatzstelle großflächig ausgeleuchtet werden, das war Aufgabe der verbliebenen Einsatzkräfte. Zwischenzeitlich konnte die Bootsbesatzung etwas flussabwärts die erste Person aus dem Schilfgürtel retten. Diese Person war bewusstlos und stark unterkühlt. Sie wurde dem nachgeforderten Landrettungsdienst übergeben.

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Durch Hilferufe konnte die zweite Person unmittelbar neben der Slipstelle von Rettungsschwimmern mit Wathosen gerettet werden.

Rund 15 Minuten später wurde auch die dritte Person im Schilfgürtel entdeckt, etwa einen Kilometer flussaufwärts. Die Rettung gestaltete sich schwieriger, weil von Land aus keine Möglichkeit bestand, zu dem Verletzen vorzudringen. Von der Wasserseite musste die Bootsbesatzung dann über die Uferböschung zu dem Verletzen vordringen und ihn retten, auch er wurde dem Landrettungsdienst übergeben.

Die Suche nach der vierten Person war dann noch einmal schwierig, weil auf der Wasserseite keine weiteren Personen auszumachen waren. Die Bootsbesatzung suchte das ablaufende Wasser bis zum Elsflether Stadthafen ab, konnte aber keine Person finden.

Nach weiteren 20 Minuten wurde dann in einem Gestrüpp endlich die vierte Person von einem Suchtrupp gefunden. Die Person war kaum ansprechbar und stark alkoholisiert. Auch diese Person wurde dem Landrettungsdienst übergeben.

Nach knapp zweieinhalb Stunden war der Einsatz beendet, der sehr realistisch für die insgesamt neun Helfer war, sich aber erfreulicherweise als Übung entpuppt hatte.

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