Berne Als Hartmut Schierenstedt 1978 zum Schriftführer der Freiwilligen Feuerwehr Berne gewählt wurde, ahnte er nicht, dass er eines Tages einer der Dienstältesten auf Landesebene sein würde. Nach vier Jahrzehnten ist nun allerdings Schluss. Neben dem Posten des stellvertretenden Kreisbrandmeisters ist das engagierte Feuerwehrmitglied schließlich seit Oktober auch noch der Bürgermeister von Berne. Für Heiterkeit sorgten die Erinnerungen an die Anfangszeiten in diesem Amt.

Viel hat sich auf diesem Gebiet seit 1978 getan. Anstatt mit Schreibmaschine oder Nasskopierer und vor allen Dingen, ohne beim Ortsbrandmeister zu Hause zum Korrekturlesen der Berichte antreten zu müssen, wird Bernd Kruschel nun der neue Schriftführer der Ortswehr sein.

Doch bevor dieser einstimmig ins Amt gewählt wurde, blickte Ortsbrandmeister Stefan Krings auf das vergangene Jahr zurück. Insgesamt 18 Einsätze, von denen drei Übungen waren, galt es für die Feuerwehrmitglieder 2017 zu meistern. Aber auch beim Ausbau des Feuerwehrhauses wurde wieder fleißig in die Hände gespuckt. Zu den 2800 Stunden, die neben Diensten, Ausbildung und Einsätzen anfielen, kamen 700 weitere Arbeitsstunden, in denen beispielsweise der Übungsturm aufgebaut oder der Parkplatz gepflastert wurden, hinzu. Rund 175 000 Euro wurden so insgesamt eingespart. Als Restarbeiten stehen 2018 die Modifizierung der Heizungsanlage, die Verkleidung der Fahrzeughalle und der Sozialräume, die Abnahme der E-Anlage, die Aufnahme der zu beseitigen Mängel und die restlichen 30 Quadratmeter Pflasterung und Beleuchtung des Parkplatzes an. Für die Fertigstellung des Übungsturms könne man noch Gitterroste und Geländer gebrauchen, hieß es.

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Während die Zahl der Kameraden gegenüber dem Vorjahr mit 38 konstant geblieben ist, hat sich die Zahl der Atemschutzgeräteträger von 18 auf 22 erhöht.

 Eine ganz besondere Freude war es für Gemeindebrandmeister Klaus Niekamp, eine Reihe von Beförderungen auszusprechen. Oberfeuerwehrmänner sind ab sofort Julian Bielefeld, Daniel Lorenz, Erik und Sören von Reeken sowie Niklas Weser. Vom Ober- zum Hauptfeuerwehrmann wurde Tim Spark befördert. Sascha Schröder und Marc Weigmann konnten die Glückwünsche zur Beförderung zum 1. Hauptfeuerwehrmann leider nicht persönlich entgegen nehmen.

 Fachbereichsleiter Michael Heibült nutzte die Gelegenheit, seinem Unmut über die zunehmende Respektlosigkeit und die Angriffe auf Polizisten, Rettungsdienste, Bürgermeister oder Politiker in der Gesellschaft Luft zu machen. Das widerrechtliche Parken vor der Feuerwehrausfahrt gehöre beispielsweise dazu. Es sei einfach unanständig, die Ehrenamtlichen in ihrer Arbeit zu behindern. Damit sprach er den vielen Ratsmitgliedern aller Fraktionen, die neben dem Gemeindebrandmeister und seinem Stellvertreter Herbert Meyer zu den Gästen gehörten, aus der Seele.

Besonders gelobt wurde Kai Scherf für die Nachwuchsgewinnung. Neben dem Ferienspaß hatte es mehrere Besuche von Grundschulen und Kindergärten gegeben.

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