Berne Sehr realistisch wirkte eine Übung, zu der die Ortsfeuerwehren aus Berne und Weserdeich kürzlich gerufen wurden. Wie der Berner Ortsbrandmeister Stefan Krings jetzt mitteilte, wurden die Wehren kurz nach 18 Uhr alarmiert: Wohnungsbrand in der Langen Straße in Berne.

Das Szenario: In einer Oberwohnung eines Zweifamilienhauses ist aus noch unbekannter Ursache ein Feuer ausgebrochen. Sechs Personen sollen sich in dem Haus befinden. Das hat ein aufmerksamer Bürger, der zufälligerweise auch Mitglied der örtlichen DLRG-Gruppe ist, bei der Alarmierung der Feuerwehr mitgeteilt.

„Was sich zunächst aufgrund der sehr starken Rauchentwicklung als Realeinsatz zeigte, stellte sich dann doch als eine gut ausgearbeitete Übung dar“, teilte der Ortsbrandmeister weiter mit. Der Rauch sei so extrem gewesen, dass vorbeifahrende Personen die Feuerwehr alarmieren wollten. „Eine Nebelmaschine, Rauchtöpfe und Leuchtfackeln trugen dazu bei, dass die Szene vor Ort tatsächlich sehr realistisch wirkte“, so Krings.

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Für die Einsatzkräfte vor Ort war erstes Ziel die Rettung der sich in dem Haus aufhaltenden Personen. Zu diesem Zweck gingen acht Atemschutzgeräteträger in das Gebäude; sie konnten die vermissten Personen innerhalb kurzer Zeit finden und retten.

Die Ortswehren aus Berne und Weserdeich waren mit insgesamt 25 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen vor Ort.

Nach erfolgreicher Bergung der Personen und dem „Löschen“ des vermeintlichen Brandes zogen alle Beteiligten eine positive Bilanz dieser Einsatzübung.

Besonders dankten die Organisatoren der Übung Harald Petter, der sein Haus nochmals für eine realitätsnahe Übung zur Verfügung gestellt hat. Im Laufe des Jahres wird das Haus teilweise abgerissen. Dieses ist notwendig geworden, weil es im vergangenen Jahr in diesem Haus tatsächlich gebrannt hatte.


Mehr Bilder unter   www.nwzonline.de/wesermarsch-fotos 

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Torsten Wewer Kanalmanagement / Redakteur
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