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Berne Glück im Unglück hatten zwei Insassen eines Hubschraubers, der am Dienstagmittag in Köterende (Gemeinde Berne, Kreis Wesermarsch) auf einen Maisacker gestürzt ist. Die beiden Männer blieben unverletzt.

Nach ersten Erkenntnissen war der Motor des Hubschraubers vom Typ Enstrom F-28F, der gegen 12 Uhr zu einem Check-Flug in Ganderkesee gestartet war, gegen 13.45 Uhr in 600 Metern Höhe ausgefallen.

Der Besatzung, einem 49 und einem 50 Jahre alten Mann aus Berlin beziehungsweise Leer, gelang es aber, den Hubschrauber stabil zu halten. Etwa einen Kilometer nördlich der Neuenhuntorfer Straße 55 setze der Hubschrauber hart auf einem Acker auf. Dabei setzte der Helikopter zunächst mit dem Landegestell auf, kippte mit der Kabine nach vorne und schaukelte dann zurück. Dabei brach die gesamte Heckstrebe ab.

Die Besatzung eines schnell vor Ort eingetroffenen Rettungswagens musste nicht aktiv werden. Zusätzlich waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Berne, Neuenkoop, Köterende und Weserdeich mit 25 Kameraden und neun Fahrzeugen eingesetzt. Durch das umsichtige Handeln der Piloten bestand aber keine Brandgefahr.

Bild: Markus Minten

Am Hubschrauber entstand Totalschaden, der auf ungefähr 80.000 Euro geschätzt wurde. Die eingesetzten Beamten der Polizei Brake übergaben den Unglücksort an Mitarbeiter der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung, die die weiteren Ermittlungen übernehmen.

Piloten müssen anders als Autofahrer regelmäßig ihre Fähigkeiten testen lassen. Dabei müssen sie auch lernen, wie sie nach einem Triebwerkausfall landen können, sagte ein Sachverständiger der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung. „Weil Piloten häufig geprüft werden, verlaufen solche Unfälle meist glimpflich.“

Markus Minten
Redaktionsleitung Brake
Redaktion Brake

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