Elsfleth 24 Stunden Zeit, um eine knifflige Aufgabe zu erfüllen: Dieser Herausforderung haben sich die Elsflether Feuerwehren gestellt. Sie beteiligten sich an einem Spaßwettbewerb, der die Feuerwehren in ganz Deutschland in Zugzwang bringt.

Unter dem Motto „Cool Water Challenge 2014“ hieß es innerhalb von 24 Stunden eine verrückte Wasseraktion auf die Beine zu stellen und das Ergebnis als Video festzuhalten.

Einfache Regeln

Der Ursprung dieses Wettbewerbes ist unbekannt, berichtet Stefan Wilken, Stadtpressewart der Feuerwehr, die Regeln aber sehr einfach. Die Feuerwehren fordern sich gegenseitig zur Erfüllung der 24-Stunden-Aufgabe heraus, innerhalb eines Tages muss also ein Video einer verrückten Wasseraktion gedreht werden, bei der alle, die mitmachen, nass werden müssen. Das Beweisvideo muss dann vor Ablauf der 24 Stunden der Ortsfeuerwehr, die die Nominierung ausgesprochen hat, zugesendet werden.

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Am Ende einer Aktion darf die Feuerwehr, die die Herausforderung angenommen und bestanden hat, drei weitere Feuerwehren für den Spaßwettbewerb nominieren. Wer die Herausforderung nicht annimmt oder es nicht schafft innerhalb der Zeitfrist einen Film zu drehen, muss die herausfordernde Einheit zu einem Grillfest einladen.

Weil bisher kaum eine Feuerwehr als Spielverderber dastehen möchte, sind innerhalb kürzester Zeit viele Filme solcher Aktion von Feuerwehren aus Deutschland auf diversen Internetseiten zu finden.

Auch die Elsflether Feuerwehren wollten sich nicht lumpen lassen. Als erstes wurde die Feuerwehr Altenhuntorf von der Feuerwehr Ohm­stede zu diesem Wettbewerb herausgefordert. Zeitgleich wurde die Feuerwehr Sandfeld von der Feuerwehr Hammelwarden in den Wettbewerb geschickt und auch die Feuerwehr Elsfleth wurde von der Feuerwehr Hekeln fast zeitgleich herausgefordert.

Ohne voneinander zu wissen nahmen die Feuerwehren die Herausforderungen an und drehten zum Teil, für so kurze Vorbereitungszeit, sehr professionelle Filme. Bei den Nominierungen am Ende der Filme kam es zu einer Patt-Situation zwischen den Feuerwehren Altenhuntorf und Sandfeld, die sich gegenseitig in ihren Filmen nominiert haben.

Die beiden Feuerwehren einigten sich auf ein Unentschieden, schickten aber weitere Elsflether Feuerwehren in den Wettbewerb. Die Feuerwehr Neuenbrok nahm die Herausforderung aus Sandfeld an, die den Film gemeinsam mit der Kinderfeuerwehr gedreht hat, und drehte ihren Film mit Unterstützung der Jugendfeuerwehr Moorriem.

Die Feuerwehr Bardenfleth wurde gleich von zwei Wehren nominiert. Altenhuntorf und Elsfleth freuten sich über einen Film aus Bardenfleth, der ebenfalls mit Unterstützung der Jugendfeuerwehr gedreht wurde.

Auch die Jugendfeuerwehr Elsfleth hat mittlerweile einen Film gedreht. „Man kann also sagen, dass die Elsflether Feuerwehren in diesem spontanen Spaßwettbewerb gezeigt haben, dass sie auch einer solchen Herausforderung gewachsen sind“, freut sich Stefan Wilken. Alle haben es geschafft diesen Wettbewerb zu bestehen und warten jetzt auf die Filme der von ihnen nominierten Einheiten – oder auf die Einladung zu einer zünftigen Grillfeier.

Freundschaften pflegen

So verrückt dieser Wettbewerb auch sein mag, für die Kameradschaftspflege unter den Feuerwehren ist er eine tolle Sache, findet Wilken. Auch überörtliche Freundschaften können gepflegt werden oder neu entstehen. Die Feuerwehren zeigen, dass sie Spaß verstehen. Die Internetvideos beweisen, wie einfallsreich viele Feuerwehren sind und was sie in kurzer Vorbereitungszeit auf die Beine stellen können, selbst wenn es ausnahmsweise nur um eine Spaßaktion geht.


     www.youtube.com/watch?v=fa-cqk9yldu 
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