BERNE Wird die Weser vertieft, muss die Feuerwehr bei einem Deichbruch aushelfen. Die Verantwortung steige deshalb, meint Klaus Niekamp.

Von Silke Arndt BERNE - „Die rückläufigen Einsatzzahlen zeigen, dass unsere Lehreinsätze vor allem bei Kindern und Jugendlichen Wirkung gezeigt haben“, sagte Ortsbrandmeister Stefan Krings auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Berne, die am vergangen Freitag im Berner Feuerwehrhaus stattfand.

Mit Hilfe einer anschaulichen Beamer-Präsentation ließ Krings die Einsätze des letzten Jahres Revue passieren: Die 37 aktiven Mitglieder waren 2005 genau 22mal im Einsatz. Sie halfen bei Verkehrsunfällen und Bombenentschärfungen in Ganspe.

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Nur sechsmal rückte die Ortswehr zu einem Löscheinsatz aus. Laut Krings eine Folge der guten Arbeit der Feuerwehren. Das findet auch der Berner Bürgermeister Bernd Bremermann: „Ich halte die Aufklärungsarbeit an Kindergärten und Schulen für sehr wichtig.“ Weil die Wehren ihr Wissen immer auf dem neuesten Stand halten müssen, nahmen mehrere Berner Feuwehrleute an Lehrgängen teil.

Dass die Feuerwehr nicht nur Brände bekämpft, sondern auch tierlieb ist, zeigte kürzlich die Rettungsaktion einer Ente, die scheinbar auf der Ollen festgefroren war. Die Feuerwehr setzte ein Boot ein, um sich durch das Eis zu dem Tier vorzukämpfen. Später stellte sich heraus, dass die Ente lediglich ausgerutscht war und nicht mehr auf die Beine kam.

Auch Beförderungen standen an: Gemeindebrandmeister Klaus Niekamp beförderte Jörg Jakobs und Hauke Hayen zum Oberfeuerwehrmann sowie Björn Döbbeke und den nicht anwesenden Olaf Spille zu Hauptfeuerwehrmännern. Axel Schmidt wurde 1. Hauptfeuerwehrmann, Torben Steinke Löschmeister.

Desweiteren übergab Kreisbrandmeister Hartmut Schierenstedt Peter Harms die Verdienstmedaille des Landkreises für jahrzehntelange Mitarbeit in der Ausbildung.

Klaus Niekamp machte in seinem Redebeitrag deutlich, dass auf die Feuerwehren durch die geplante Weservertiefung noch mehr Arbeit und Verantwortung zukommt. Schließlich müssten die Wehren im Falle eines Deichbruchs aushelfen.

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