Brake Dramatische Szenen spielen sich am späten Dienstagvormittag an der Braker Kaje ab: Wo sonst Menschen in freudiger Erwartung eines schönen Tages auf Harriersand an Bord der „Guntsiet“ steigen, kämpfen Rettungskräfte verzweifelt um das Leben eines Mannes, den Passanten aus der Weser gezogen haben. Fast eine Stunde dauern die Reanimationsversuche, doch sie erweisen sich als vergebens. Der Notarzt kann nur noch den Tod des 55-jährigen Brakers feststellen.

Wie und warum der Mann in die Weser gefallen ist, darüber kann die Polizei bislang nur Vermutungen anstellen; Zeugen, die den mutmaßlichen Sturz beobachtet hätten, gibt es nicht. Vorerst geht die Polizei von einem Unglücksfall aus. Polizeioberkommissar Christian Schönberg, der in der Sache ermittelt, sagte am Dienstagnachmittag auf Nachfrage der NWZ , das bislang nichts auf ein Fremdeinwirken hindeute. Zweifelsfrei ausgeschlossen werden könne diese Möglichkeit bislang aber noch nicht. Weitere Angaben wollte er aus ermittlungstaktischen Gründen nicht machen. Von der Pressestelle der Polizeiinspektion in Delmenhorst, zu der die Wesermarsch gehört, heißt es, dass die Staatsanwaltschaft eine Obduktion angeordnet habe. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Fest steht laut Schönberg bislang, dass zwei Passanten am Dienstag gegen 11.50 Uhr vor dem Ponton an der Braker Kaje einen Körper im Wasser treiben sahen. Geistesgegenwärtig verständigten die beiden Männer aus Brake den Rettungsdienst, rannten zum Ponton hinunter, griffen sich einen Bootshaken, bargen damit den augenscheinlich leblosen Mann aus der Weser und starteten Erste-Hilfe-Maßnahmen.

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Wenig später waren Einsatzkräfte der Polizei, der Johanniter, der Wasserschutzpolizei, der DLRG und der Feuerwehr Hafenstraße sowie ein Notarzt vor Ort. Helfen konnten sie dem Mann jedoch nicht mehr.

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Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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