Burhave Rauchgas strömt in die Burhaver Spielscheune. Der wird für die sich dort aufhaltenden 44 Kinder zu einem großen Problem, denn das Einatmen des Rauchgases ist gefährlich. Zudem ist die Sicht in dem großen Gebäude erheblich eingeschränkt. Dafür sorgte aber ein ungefährlicher „Disconebel“, denn bei dem Szenario handelte es sich am Montagabend um eine Alarmübung der Freiwilligen Feuerwehr Burhave.

Ein durch einen Kurzschluss in einem Technikraum entstandener Schwelbrand bildete die Ausgangslage für die Übung, zu der 25 Burhaver Brandschützer unter der Leitung von Ortsbrandmeister Stefan Hobbie anrückten. Ausgearbeitet worden war der Test vom stellvertretenden Ortsbrandmeister Jochen Eilers und vom technischen Leiter der Tourismus-Servicegesellschaft Butjadingen, Lars Lammers.

Die Schwerpunkte der Übung bildeten die Evakuierung der Spielscheune durch das Personal, wobei Spielscheunen-Leiter Sascha Büsing und Mitarbeiter Christian Steenken mächtig ins Schwitzen gerieten, die Suche und Rettung von noch im dem großen Gebäudekomplex befindlichen Personen durch mit schweren Atemschutzgeräten ausgerüsteten Feuerwehrleuten sowie die Versorgung von 15 Verletzten durch den Rettungsdienst.

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Alle 44 Kinder – es sind Mitglieder der Jugendfeuerwehren Burhave, Eckwarden und Abbehausen – wurden gefunden und geborgen. Auch die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst funktionierte reibungslos, so das Fazit des Leitenden Notarztes des Rettungsdienstes Wesermarsch, Dr. Olaf Hesper.

Weil es eine solche Übung in der Spielscheune, die aber mit Sprinkleranlage und Rauch-Wärme-Abzugeinrichtung ausgestattet ist, noch nicht gegeben hat, wurde sie auch von Butjadingens Gemeindebrandmeister Gerhard Hennicke sowie auf TSB-Seiten von Geschäftsführer Robert Kowitz, Marketingleiterin Heike Geils, Veranstaltungsleiter Peter Schmidthüsen und Brandschutzbeauftragten Gerd Riese mit großem Interesse verfolgt. Alle Verantwortlichen waren sich einig, solche Übungen künftig in regelmäßigen Abständen zu wiederholen.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/wesermarsch 

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Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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