Burhave Zu den Jahresversammlungen der Feuerwehr gehört es, langjährige Mitglieder zu ehren und die Beförderungen bekannt zu geben. So auch am Freitag in Burhave. Bürgermeisterin Ina Korter überreichte Brandmeister Jens Schellstede und Hauptbrandmeister Stefan Hobbie das Niedersächsische Ehrenzeichen für langjährige Dienste im Feuerlöschwesen. Beide wurden für ihr 25-jähriges Engagement in Burhave ausgezeichnet.

Viel Arbeit geleistet

Die Feuerwehrfrau-Anwärterinnen Ria Mayer und Daike Reinecke wurden zu Feuerwehrfrauen befördert, Tjorven Martinsen, Timon Clasen und Marc Deharde zum Feuerwehrmann. Neue Oberfeuerwehrmänner bei der Stützpunktfeuerwehr Burhave sind Niklas Gebauer und Andreas Schulz. Dennis Speckels wurde am Sonnabend zum Hauptfeuerwehrmann und Simone Ulken zur 1. Hauptfeuerwehrfrau ernannt. Die Löschmeister Mathias Ulken und Klaus Braje wurden zu Oberlöschmeistern befördert und Sebastian Oltmanns schließlich vom Hauptlöschmeister zum Brandmeister.

2016 war für die Mitglieder der Feuerwehr ein arbeitsintensives Jahr. Das ging aus dem Jahresbericht, den Ortsbrandmeister Stefan Hobbie im Rathaussaal vortrug, und den Jahresrückblicken der verschiedenen Fachwarte hervor. Mit einer Gesamtstundenzahl von insgesamt 13 116 war jeder der 49 freiwilligen aktiven Helfer durchschnittlich 268 Stunden im Einsatz. Das entspricht einem Aufwand von 33,5 Arbeitstagen und einer Steigerung von 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

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Die durchschnittliche Dienstbeteiligung lag in den vergangenen zwölf Monaten bei 58 Prozent. Stefan Hobbie, Bürgermeisterin Ina Korter und der stellvertretende Kreisbrandmeister Hartmut Schierenstedt dankten allen ehrenamtlichen Feuerwehrleuten für ihr großes Engagement.

16 Brände gelöscht

Gleich 16 Mal waren sie im letzten Jahr ausgerückt, um Brände –darunter zum Glück keinen Großbrand – zu löschen: doppelt so oft wie in 2015. Zweimal war jedoch der Einsatz von Atemschutzmasken erforderlich gewesen. 32 Mal mussten Menschen aus Notlagen befreit werden. Dank der guten Ausbildung der Feuerwehrleute in Burhave war es in den eigenen Reihen nur zweimal zu Unfällen mit Verletzungen gekommen.

Der Dank richtete sich aber auch an den Feuerwehrpastor Klaus Braje und die Mitarbeiter vom Kriseninterventionsteam Wesermarsch (KIT), die bei psychisch belastenden Einsätzen – wie dem tragischen Verkehrsunfall im Oktober auf der Landesstraße 859 zwischen Langwarden und Ruhwarden – unterstützend eingreifen.

Viel Lob ernteten darüber hinaus Simone und Mathias Ulken. Das Ehepaar opfert regelmäßig seinen Jahresurlaub, um dem Nachwuchs der Freiwilligen Feuerwehr Burhave in den Sommerferien einen Zelturlaub zu ermöglichen.

Mit 49 Aktiven, 12 Mitgliedern in der Jugendfeuerwehr und 21 Jungen und Mädchen ist die Stützpunktfeuerwehr Burhave wirklich gut aufgestellt. „Die Fünfzig bekomme ich auch noch voll“, sagte Stefan Hobbie lachend, der die vier neuen Mitglieder wieder aus den eigenen Reihen rekrutieren konnte. Der Hauptbrandmeister hob schließlich die positive Zusammenarbeit mit dem Rat und der Verwaltung hervor, die neben der Bürgermeisterin durch Axel Linneweber und Stefan Stührenberg vertreten waren.

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