Nordenham Wer mit offenen Augen durch den Gateteiche-Park geht, entdeckt immer wieder etwas Neues. In den vergangenen Wochen waren die Jungen und Mädchen des Kindergartens Atenser Butscher und der Grundschule Atens mehr als einmal in der Grünanlage unterwegs. Schließlich liegt sie direkt vor der Haustür. Am Freitag hatten die Kinder einen Experten dabei. Der Heimatkundler Otto Thies erzählte ihnen unter anderem, wie Nordenham entstanden ist und dass die Gate früher ein Fluss war.

Die Exkursion mit Otto Thies, der auch Stadtführungen zu dem Thema anbietet, war Teil eines Projekts, mit dem sich Kindergarten und Grundschule schon seit einigen Wochen beschäftigen. Unter dem Motto „Meine Heimat – hier bin ich zu Hause“ erkunden die Kinder ihre unmittelbare Umgebung. In erster Linie geht es aber um etwas ganz anderes, nämlich um Sprachförderung. Durch das Projekt bekommen die Kinder immer wieder Anregungen, sich über das Erlebte zu unterhalten. „Sie erweitern dabei auch ihren Wortschatz“, sagt Kindergarten-Leiterin Simone Klapproth.

Die Kinder waren am Freitag nicht zum ersten Mal im Park unterwegs. Am Rande der Gateteiche haben sie mit ihren Betreuerinnen bereits ein Picknick gemacht. Sie durften verschiedene Gegenstände, die an einer Schnur befestigt waren, ins Wasser werfen und beobachten, wie sich die Wasseroberfläche verhält. An einem anderen Tag durften die Kinder zum Beispiel mit einem Zollstock die Wassertiefe am Ufer messen. Außerdem haben sie einen Wasserfilter gebaut und damit experimentiert.

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Gelernt haben die Kinder unter anderem, dass die Gateteiche so tief sind, dass man darin ertrinken kann, und dass das Wasser nicht zum Trinken oder Baden geeignet ist. Und ganz nebenbei haben sie bei der Beschäftigung mit dem Thema viele neue Begriffe kennengelernt.

Für das Projekt haben Kindergarten und Grundschule von der Koordinierungsstelle Sprachbildung und Sprachförderung beim Landkreis 2500 Euro bekommen. Nach den Worten von Simone Klapproth soll mit dem Geld ein Forscherraum in der Grundschule eingerichtet werden. Dafür werden unter anderem Mikroskope, Reagenzgläser und Messbecher benötigt. Mit der Einrichtung des Forscherraums, der Schülern und Kindergartenkindern zur Verfügung stehen soll, ist bereits begonnen worden.


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Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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