Wesermarsch „Die Mitarbeiter der Sozialstation Ammerland-Wesermarsch haben sich als Dienstleister in der ambulanten Pflege größte Anerkennung in der Bevölkerung und vor allem bei den Hilfebedürftigen erworben.“ Dieses Resümee zog der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Hans Francksen, nach dem Besuch seiner Fraktion in der Sozialstation am Geschäftssitz in Nordenham.

Geschäftsführer Olaf Loose und Pflegedienstleiterin Martina Stratmann gaben einen Überblick über die Entwicklung und Struktur ihres kommunalen gemeinnützigen Unternehmens.

Mehr als 40 Jahre betrieb die Stadt Nordenham eine Pflegestation, um diese dann vor 15 Jahren in die von den Kommunen Nordenham, Butjadingen und Stadland gegründete gemeinnützige Gesellschaft zu überführen. Es entwickelte sich eine Erfolgsgeschichte mit Kompetenz und Dynamik.

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Vor sechs Jahren trat dann die Gemeinde Rastede als vierter kommunaler Partner der Gesellschaft bei. Die damit verbundene deutliche Vergrößerung des Geschäftsbereichs über die Kreisgrenze hinaus bewegte die Gesellschafter zu einer entsprechenden Namensänderung: „Sozialstation Ammerland-Wesermarsch“. Alle unternehmerischen Prozesse für alle Betriebseinrichtungen werden vom Geschäftssitz in Nordenham gesteuert.

Insgesamt erwirtschaften die in der Spitze bis zu 140 Mitarbeiter jährlich Umsätze von mehr als drei Millionen Euro, mit wachsender Tendenz und bei nachhaltig gesunder Bilanzstruktur. Neben den ambulanten Pflegedienstleistungen sind in Nordenham und jüngst in Rastede Tagespflegeeinrichtungen aufgebaut und in den laufenden Betrieb integriert worden, teils in Kooperation mit anderen Partnern wie der Awo und der GNSG-Wohnbau.

Diskutiert wurden Lösungsansätze, wie die Konzertierte Aktion Pflege Niedersachsen (KAP.Ni) umgesetzt werden kann – etwa durch die Fachkräfteinitiative der JadeBay, die Gesundheitsregion, durch die Fachkräfteagentur sowie durch Kooperation mit den hiesigen Wirtschaftsförderungsgesellschaften, den Behindertenräten und mit den Wohnungsbaugesellschaften (barrierefreies Wohnen, betreute Senioren-Wohngruppen usw). Ziel all dieser Anstrengungen sind verbesserte Bedingungen für Pflegekräfte und Pflegebedürftige.

Mit Sorge betrachtet die Branche die Entwicklung ihrer Personalressourcen vor dem Hintergrund der absehbaren Renteneintritte und der zunehmenden Betreuungsbedarfe. Die SPD-Kreistagsfraktion sieht sich mit ihrem Vorstoß in den Gremien des Kreistages bestätigt, sich den wachsenden Anforderungen und Sorgen von Hilfebedürftigen und ihren Angehörigen an eine verlässliche ambulante und stationäre Versorgung zu stellen. Dazu zählt besonders die Generierung einer ausreichenden Quote von Nachwuchskräften.

Über die Stärkung der Aus- und Fortbildungskapazitäten hat sich die SPD-Fraktion im November mit der Leitung der berufsbildenden Schule in Brake ausgetauscht. Der BBS wurde Unterstützung zur Schaffung der notwendigen Investitionen angesichts des drohenden Pflegenotstands signalisiert.

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