Betrifft: Repräsentative Vergleichstests- und -arbeiten an den Schulen

Am Samstag war's zu lesen: Nun haben die Kultusminister endlich ein neues Mittel gegen das schlechte Abschneiden deutscher Schüler/-innen beim internationalen Pisa-Test gefunden. Jedes Jahr soll ein repräsentativer Vergleichstest und einheitliche Vergleichsarbeiten für alle Schüler/-innen dafür sorgen, dass das Bildungsniveau steigt! O wie toll – endlich der Durchbruch – oder was? Als wenn man bessere Leistungen durch mehr Prüfungen erreichen könnte.

Das alles Entscheidende ist doch wohl, dass genügend gut ausgebildete und der Aufgabe gewachsene Lehrer in allen Schulen vorhanden sind, die einen qualifizierten Unterricht erteilen. Und es muss gewährleistet sein, dass bei Krankheit und Fortbildung Vertretungslehrer zur Verfügung stehen. Das ist leider an vielen Schulen schon lange nicht mehr gesichert. Auch bei uns in Nordenham nicht.

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Unsere Tochter besucht die 8. Klasse des Gymnasiums. Im gesamten laufenden Schuljahr hat es kaum eine Woche gegeben, in der alle geplanten Stunden erteilt wurden. So wurde das Hauptfach Deutsch fast gar nicht unterrichtet und für Mathe stehen zurzeit nur noch drei Unterrichtsstunden pro Woche, die auch immer wieder ausfallen, auf dem Plan. Aber auch in den anderen Fächern ist es nicht besser. (...).

Wie sollen die bundesweit einheitlichen Tests eigentlich geschafft werden, bei so viel Unterrichtsausfall? Um das gravierende Problem des Lehrermangels im Lande zu sehen, brauchen die Schüler doch keine neuen Tests! (...). Der Aufwand und die Kosten wären auf jeden Fall besser in neue Lehrerstellen investiert!

Wenn es richtig ist, das die Zukunft des Landes in unseren Kindern steckt, die die Wissensgesellschaft von morgen bilden sollen, kann diese Unterrichtsrealität nicht weiter hingenommen werden!

Es muss offensichtlich noch viel mehr getan werden. So muss beispielsweise von den Verantwortlichen, aber auch von den Eltern der Druck auf die Landespolitik erhöht werden, damit zunächst eine stetige und gute Unterrichtsversorgung durchgesetzt werden kann!

Annemarie Nitschke-Nobel

und Udo Nobel

Nordenham

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