RODENKIRCHEN Rund 50 Ganztagsschulen in Niedersachsen, Bremen und Bremerhaven gehören mittlerweile zu den Kunden der Firma Ti-Menü-Service aus Stuhr. Eine dieser regelmäßigen Abnehmer ist seit diesem Schuljahr auch die Haupt- und Realschule Rodenkirchen. Täglich werden in der dortigen Mensa rund 60 Essen ausgegeben. Neben Schülern und Lehrern nehmen auch der Kindergarten und der Hort das Angebot gerne an. Über die bisherigen Erfahrungen bezüglich der Schulverpflegung wurde jetzt am Donnerstag informiert.

Rund 30 Teilnehmer

Dass der Probebetrieb vor den Sommerferien aufgenommen worden sei, erfuhren die rund 30 Teilnehmer der Informationsveranstaltung von Jürgen Janssen. Eine Arbeitsgruppe habe sich nach einigen Testläufen und Probierwochen schließlich für das Konzept der Servicefirma aus Stuhr ausgesprochen. „Auch geschmacklich ist das die richtige Lösung“, merkte der Schulleiter an. Von der Qualität des Essens konnten sich die Veranstaltungsteilnehmer selbst überzeugen.

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Über die Zusammenarbeit mit der „Vernetzungsstelle Schulverpflegung Niedersachsen“ in Osnabrück, Projektmitarbeiter Milan Hollingshaus war ebenfalls anwesend, ist die HRS beratend für die Schulen in der Wesermarsch tätig. Die Vorzüge der Schulverpflegung stellte dann auch Traute Renken den Teilnehmern und Kooperationspartnern vor. Die Leiterin der Mensa erzählte, dass man täglich von montags bis donnerstags zwischen zwei Menüs wählen könnte. Auch gebe es vegetarisches Essen, frischen Salat und Obst sowie Nachtisch. Getränke stünden gleichfalls bereit. Das Essen komme gut an, sagte sie. Über die Art und Weise der Zubereitung informierten auch noch Manuela Ellmers und Christian Tiltscher von der Firma Ti-Menü-Service.

Nach einer bewegten Pause mit Jane Agena (Arbeitskreis für Ernährungs- und Verbraucherbildung, Bildungsnetzwerk Wesermarsch) skizzierten Natalija Engel und Gabriele Peest-Kerchner die Konzeptentwicklung. Eine qualitätsgesicherte Verpflegung am Vormittag sowie eine bewegte Pause für den Mittag seien beispielsweise noch zu organisieren, merkten sie an.

Firma „Pott-Cookies“

Die Schülerfirma „Pott-Cookies“ wurde von Anne Landwehr, Mustafa Yelkiran, Monique Thienken, Denise Müller und Dennis Urbanek vorgestellt. Die Schüler würden sich vorbildlich engagieren, zollte ihnen Traute Renken ein großes Kompliment. Sie würden beim Abwasch in der Mensa helfen und auch die Essens-Bons vorbereiten. Weil sie aber bald die Schule beenden würden, seien nun Nachfolger nötig, machten die Schüler deutlich.

Über die Erfahrungen des Kochstudios berichteten die Ökotrophologin Hille Tiarks und die Elternvertreterin Andrea Timpe. Sie hatten sich an drei Abenden gemeinsam mit sieben Familien unter anderem den Themen Frühstück und gesunde Ernährung gewidmet.

Schließlich stellte Elke Mathiszig, Lehrerin und Koordinatorin an der HRS für die Umweltschule in Europa (seit mehr als zehn Jahren), den Klima-Koffer mit Materialien für den Unterricht vor. Kartenmaterial, Bilder von Klimazonen und Klimafolgen zeigen unter anderem auf, woher die Nahrungsmittel stammen und was es für die Umwelt bedeutet, diese aus fernen Länder zu importieren. Durch bewusstes Essen könne das Klima geschont werden, sagte Elke Mathiszig und lud zu einem Klima-Abendessen ein.

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