Nordenham „Wir stecken noch in den Kinderschuhen mit unseren Plänen, haben aber bereits einen Beschluss des Schulvorstandes.“ Mit diesen Worten hat am Montag Schulleiterin Gesine Skupin auf Anfrage der NWZ  bestätigt, dass die Grundschule Süd möglichst mit Beginn des Schuljahres 2016/17 eine Ganztagsschule werden möchte. Dem Schulvorstand gehören vier Eltern- und vier Lehrervertreter an.

Eine bleibt übrig

Bisher bieten drei der neun Nordenhamer Grundschulen Betreuungsangebote im Anschluss an Unterrichtsstunden an: Einswarden, Friedrich-August-Hütte (FAH) und die Nordschule. Gemäß der geplanten Schulschließungen wird in einigen Jahren aber nur FAH übrig bleiben.

Der Stadtrat hat entschieden, dass künftig die Grundschulen Atens, FAH und Süd als Schwerpunktstandorte vorrangig ganztagsfähig ausgebaut werden sollen.

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In der Grundschule Süd stehen Räume leer, die bis vor wenigen Jahren vom Gymnasium als Außenstelle genutzt worden waren. Die Stadt könnte eine Mensa und Betreuungsräume einrichten.

Einen Antrag auf Umwandlung in eine Ganztagsschule hat bereits die katholische St.-Willehad-Schule gestellt. Der Stadtrat hat zugestimmt. Die Entscheidung trifft aber die Landesschulbehörde.

Das gilt auch für die Südschule. Weitere Voraussetzung: Die Eltern im betroffenen Schulbezirk müssen sich dafür aussprechen. Die so genannte Bedarfsabfrage soll vorgenommen werden, sobald der Stadtrat – voraussichtlich im Mai – neue Schuleinzugsgrenzen festgelegt hat.

Die Südschule hat zurzeit 160 Schüler und neun Lehrkräfte. Für das Projekt Ganztagsschule ist eine Steuerungsgruppe gebildet worden. Ihr gehören Schulleiterin Gesine Skupin und die Lehrerinnen Sandra Büsing und Daniela Nordenholt an.

Immer mehr Familien seien auf Betreuungsangebote angewiesen, weil beide Elternteile berufstätig seien, berichten sie. Im Unterschied zu einem Hort könne eine Grundschule ein breiter gefächertes, auf die Schule zugeschnittenes und wohnortnahes Angebot machen. Immer wieder fragten Eltern nach einer Ganztagsschule. Gesine Skupin: „Der Bedarf zeichnet sich deutlich ab.“

Die Südschule möchte – ebenso wie die Willehadschule – Offene Ganztagsschule werden. Das heißt: An mindestens drei Nachmittagen wird bis jeweils mindestens 15 Uhr Betreuung angeboten. Dazu gehören Mittagessen und Hausaufgabenbetreuung. Eltern sind aber nicht verpflichtet, dies für ihre Kinder in Anspruch zu nehmen.

Kinderschutzbund

Nach den Sommerferien wird der Nordenhamer Kinderschutzbund Lernförderung an der Südschule anbieten. Zudem wird ein 18-Jähriger während eines Freiwilligen Sozialen Jahres Freizeitangebote am frühen Nachmittag machen.

Die Schule hofft, das weitere engagierte Bürger, Vereine und Institutionen mithelfen werden für gute Betreuungsangebote der angestrebten Ganztagsschule. Ab sofort sind Anfragen im Schulsekretariat (Telefon   22272) ausdrücklich erwünscht.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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