Ovelgönne Die GEW Wesermarsch hat auf der Jahreshauptversammlung in Ovelgönne einen neuen Kreisvorstand bestimmt, nachdem der bisherige einstimmig entlastet worden war. Das neue Vorsitzendenteam besteht aus Anja Drees und Heiko Pannemann. Die beiden wurden ebenso wie die weiteren Vorstandsmitglieder einstimmig für zwei weitere Jahre in ihre Ämter gewählt.

Auf zwei Jahre gewählt

Auf der gut besuchten Versammlung wurden etliche Gewerkschaftsmitglieder für ihre langjährige Treue zur GEW geehrt: Anne Oer für 25 Jahre, Dagmar Bentzen, Ilse Kurzendörfer-Eidevik, Ulrike Unger und Dieter Knutz für jeweils 40 Jahre, Frithjof Buchholz für stolze 50 Jahre und Annemarie Harich-Golzwarden sogar für 60 Jahre Mitgliedschaft in der Gewerkschaft. Letztere bedankte sich für die Ehrung mit dem Vortrag eines selbstverfassten Gedichts.

Anschließend diskutierte die Versammlung die Zukunft der Bildungslandschaft in der Wesermarsch angesichts der stark zurückgehenden Schülerzahlen. „Bisher mussten bereits einige Grundschulen aufgrund dieser demografischen Entwicklung geschlossen werden. Andere sind schon oder werden dauerhaft einzügig und müssen Kombiklassen einrichten. Lang- oder schon mittelfristig werden auch sie eventuell geschlossen oder zusammengelegt werden müssen“, sagte Lutz Maerker vom Kreisvorstand.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Weiteren Schulen drohe diese Entwicklung, und der Rückgang der Schülerzahlen sei im Sekundarbereich bei den Oberschulen ebenfalls angekommen und mache sich auch schon an den berufsbildenden Schulen schmerzhaft bemerkbar.

Rechtzeitig reagieren

Die GEW warnt davor, hier lediglich auf die zurückgehenden Schülerzahlen zu reagieren und den sicher berechtigten finanziellen Aspekten der Schulträger vorrangig Rechnung zu tragen, sondern im Gegenteil vorausschauende und dieser Entwicklung angemessene Perspektiven für die Schullandschaft unter pädagogischen Aspekten zu entwickeln.

Es wurde thematisiert, dass es nicht nur Obergrenzen für Klassengrößen, sondern auch Untergrenzen für Schülerzahlen gibt, bei deren Unterschreitung eine sinnvolle Unterrichtsgestaltung nicht mehr gut möglich sei.

Eine sinnvolle Perspektive im Sekundarbereich bestehe an einigen Standorten in der Einrichtung integrativer Systeme. Einig war man sich darin, dass die Wiedereinführung einer Schulentwicklungsplanung auf Kreisebene notwendig sei, aber auch auf der Ebene der Kommunen, wobei manchmal durchaus über Gemeindegrenzen hinweg gedacht werden müsse. Auf Landkreisebene müssten an einigen Standorten gegebenenfalls auch landkreisübergreifende Lösungen in Betracht gezogen werden.

Hans-Carl Bokelmann Jade/Ovelgönne / Redaktion Brake
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.