ELSFLETH Bevor in der zweiten Klasse der Elsflether Grundschule die Mathehefte aus dem Ranzen geholt werden, kommen erst einmal zwölf bunte Kunststoffbecher auf die Tische der Schüler und dann wird „gestackt“.

Speed- oder Sport-Stacking ist ein neuer Trendsport, bei dem eine bestimmte Anzahl von Bechern so schnell wie möglich in einer vorgegebenen Form auf- und wieder abgebaut werden müssen. Durch den konzentrierten, beidhändigen Einsatz werden beide Hirnhälften gleichermaßen angesprochen. Nicht nur Geschicklichkeit und Fingerfertigkeit werden so trainiert, sondern auch die Leistungsfähigkeit und das Konzentrationsvermögen sollen verbessert werden.

Corinna Heitmann ist seit vergangenem August an der Schule. Sie hat diesen Trendsport in ihrer Referendarzeit kennengelernt und dem Kollegium vorgestellt. Nach dem Ausprobieren waren alle so begeistert davon, dass sie gemeinsam im Frühjahr einen Workshop besuchten. Zu diesem Thema schreibt Corinna Heitmann nun ihre Examensarbeit. Bevor die junge Lehrerin für Sport und Mathematik das Speed Stacking in ihren Unterricht einführte, ließ sie ihre Schüler einen wissenschaftlichen Konzentrationstest machen und danach wurde vor jeder Mathestunde einige Minuten „gestackt“. Das erste Ergebnis soll mit dem eines späteren Tests verglichen werden, ebenso wie das der Parallelklasse, die nicht vor dem Unterricht „stackt“.

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Die Schüler sind auf jeden Fall mit vollem Eifer bei der Sache, wenn es heißt: „…und nun 3-3-3 oder 3-6-3.“ Das sind die einfachsten Wettkampfformationen, in denen sie die neun, be­ziehungs­weise zwölf Becher vor sich auf- und wieder abbauen. Es gibt unzählige weitere Aufbaumöglichkeiten, bei denen besonders durch Überkreuzung der Hände die Verbindung der Gehirnhälften gestärkt wird. Die achtjährige Leah ist traurig, dass sie ihre Becher zu Hause vergessen hat und an diesem Morgen nicht mitmachen kann. Auch daheim wird gerne „Stacken“ geübt und viele Eltern lassen sich von der Begeisterung ihrer Kinder anstecken. Nur sollte man die Becher nicht mit Trinkbechern verwechseln, warnt die Achtjährige lachend, denn im Boden sind drei Löcher, damit beim Stapeln die Luft entweichen kann und leider auch Mineralwasser, wenn man nicht aufpasst.

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