Rodenkirchen /Einswarden Wie kann ich in Diskussionen besser argumentieren? Wie verliere ich die Angst vor dem freien Sprechen? Und: Wohin mit Händen und Füßen?

Das waren Themen des Sprachcamps, das die katholische Akademie Stapelfeld (Kreis Cloppenburg) jetzt insgesamt 23 Oberschülern aus Rodenkirchen und von der Schule Am Luisenhof in Einswarden geboten hat. Dazu kamen Übungen gegen Lampenfieber, Nervosität, zu leises oder schnelles Sprechen.

Aus vielen Ländern

Zum Abschluss zogen die Dozentinnen Dr. Barbara Kappenberg und Doris Ostendorf eine positive Bilanz: „Auch wenn es eine ziemliche Herausforderung ist, mit 23 temperamentvollen jungen Menschen aus vielen Ländern eine ganze Woche lang intensiv an Projekten und individuellen Zielen zu arbeiten, lohnt es sehr.“

„Jede und jeder einzelne im Kursus stieß irgendwo auf seine herausragenden Fähigkeiten und Stärken. Die lagen im handwerklichen und technischen Konstruieren, im kreativen und künstlerischen Design, in der Körperbeherrschung für Sport und Tanz oder in einer besonderen Führungs- und Teamfähigkeit“, schreiben sie.

So waren die Erfolge der jungen Leute in vielfältigen Projektergebnissen direkt greifbar, zum Beispiel in sogenannten Profilkisten, in denen alle Teilnehmenden ihr individuelles Zukunftsmodell kreativ darboten oder im gemeinsam erfundenen Seminarlogo, das an 21 Fäden eines Riesenstifts in komplizierter Teamarbeit gemalt wurde.

Wie der Sicherheitsrat

Nach dem Sprachtraining trauten sich alle Teilnehmer, vor Publikum ihre Vorstellung zu liefern. Und: Die jungen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen schienen zunehmend Freude an den gemeinsamen Aktionen zu haben. Dies zeigte sich deutlich bei der Inszenierung eines politischen Rollenspiels, in dem eine Sitzung des UN-Sicherheitsrats zur Schlichtung eines aggressiven Konflikts zwischen zwei Ländern nachgespielt wurde.

Das Sprachcamp in der Akademie Stapelfeld wurde von der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung, der Klosterkammer Hannover und dem Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, finanziell gefördert.

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