BRAKE Das Refugium Wesermarsch lädt zu einer Fachtagungsreihe zum Thema „Interkulturelle Kompetenz“ ein. Die erste Veranstaltung „Interkulturelle Sensibilisierung – Erarbeitung von Handlungsansätzen für die tägliche Praxis“ findet am 29. November statt.

Dieser Integrationsworkshop richtet sich vorwiegend an Behördenmitarbeiter und Beratungsstellen, die direkten Kontakt zu Bürgern mit Migrationshintergrund haben. Ziel ist es, Barrieren abzubauen und den Umgang miteinander zu sensibilisieren. Beginn ist um 9 Uhr im Saal Woronesch des Kreishauses. Das Ende ist für 16 Uhr vorgesehen. Wolfgang Volkmer, Antje Ebersbach und Paul Lange leiten den Workshop. „Das sind hochkarätige Referenten“, versichert die stellvertretende Vorsitzende Zeliha Aykanat.

„Es besteht eine gesunde, nachvollziehbare Zurückhaltung der Migranten gegenüber Behördengängen. Die wollen wir damit abbauen“, erklärt Vorsitzender Dieter Weitkamp. „Darum hoffen wir, dass möglichst viele Leute aus verschiedenen Institutionen teilnehmen.“ Der Saal bietet Platz für 35 Teilnehmer.

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Die zweite Veranstaltung „Vermeidung von Diskriminierung in Schulen beziehungsweise Ausbildungsstätten“ bietet insbesondere Lehrkräften sowie Ausbildungsstätten Anregungen, um diskriminierendes Verhalten zu erkennen, zu vermeiden und dem vorzubeugen.

Die Doktorandinnen Aysun Kul und Katja Baginski sowie der deutsch-türkische Satiriker Osman Engin referieren am 13. Dezember von 9.30 bis 13.30 Uhr im großen Saal des Kreishauses. „Wir wollen keine Konzepte übernehmen, sondern unsere Probleme und Ressourcen berücksichtigen“, so Aykanat. 100 Teilnehmer sind möglich.

Die Tagungen werden vom Paritätischen Wohlfahrtsverband Niedersachsen finanziert. Anmeldungen werden unter Telefon 04401 6617 oder per E-Mail an integra@refugium-wesermarsch.de erbeten. Für beide Veranstaltungen gibt es noch freie Plätze. Positive Rückmeldungen habe es bisher vom Jobcenter, dem Sozialamt und dem Ausländeramt des Landkreises gegeben.

Lars Herrmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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