Brake Die Serie mit Erinnerungen an die Zeit am Braker Gymnasium findet großes Interesse. Neben eingereichten eigenen Beiträgen gibt es auch Reaktionen auf veröffentlichte Erinnerungen.

Dr. Hartmut Meyer aus Brake reagiert auf den Bericht von Dr. Gesa Hansen, die über die „Betonburg“ sprach, über die Angst vor Lehrern und einem Tadel für die gesamte Klasse. Zwar schätze er den Begriff „Betonburg“ nicht sehr, aber insgesamt seien die Schilderungen von Gesa Hansen „noch recht milde ausgefallen“. Er hat als Abitur-Jahrgang 1970 noch den Umzug in das neue Gebäude am Philosophenweg miterlebt. „Das war der erste Jahrgang im neuen Gebäude, das seinerzeit das modernste in Deutschland war“, berichtet Meyer. Nichtsdestotrotz hätten sich die Lehrer allerdings unverändert zum großen Teil „schülerdemotivierend“ verhalten. Meyer: „Mit hochwertig bereitgestellten Geräten und Instrumenten waren sie oftmals überfordert und konnten sich nicht einbringen.“

Wenn früher die Schüler vor den Lehrern Angst gehabt hätten, wie Gesa Hansen berichtete, dann sei das heute umgekehrt. „Das ist eine ärztliche Feststellung“, betont der Mediziner Hartmut Meyer.

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Berta Meyer aus Brake wiederum verweist an die Erinnerungen von Erika Blohm, die diese bereits 1992 in der Nordwest-Zeitung berichtet hat. Danach seien zu ihrer Abiturszeit 1932 Mädchen „nur geduldet“ gewesen und hätten nach dem Schulabschluss nur wenig Chancen gehabt, einen Beruf zu ergreifen.

„Wat wullt du mit de Mathematik? Uträken, wo groot dat Stuck Speck wessen mutt, dat du in den Pott deist?“ hätten die Jungs in ihrer Klasse damals gefragt. Sie kamen, so Erika Blohm, fast alle vom Lande – da war Plattdeutsch die Umgangssprache.

In der Abiturzeitung, erinnert sich Blohm, war ein Bild von ihr abgedruckt, wie sie der Religions-, Deutsch- und Geschichtslehrer „Unkel“ energisch zurechtrückt, damit sie „anständig“ sitzt. „Ein sitt- und tugendsames Weib wird stets verehrt zu aller Zeit. Erika, nimm dir ein Beispiel daran, sonst kriegst du Fidi nicht zum Mann!“ stand unter dem Bild. Ob’s daran lag, ist nicht überliefert, aber tatsächlich hat sie „Fidi“, den Turnlehrer, geheiratet.

Andrea Leihsa wiederum, die mit ehemaligen Klassenkameraden seit 30 Jahren Treffen organisiert, hat mit Hilfe der NWZ -Veröffentlichung den bis dahin „verschollenen“ Manfred Briesemeister aus ihrem Abiturjahrgang 1982 gefunden. Jetzt fehlen ihr noch Hinweise zu Johanna Funke und Klaus Bulgrin.

Torsten Wewer Kanalmanagement / Redakteur
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