RODENKIRCHEN Rund 40 Fahrer ab acht Jahren, davon drei Mädchen, versuchten beim Jugend-Kart-Slalom des Motorsportclubs Rodenkirchen (MSCR) einen Parcours auf dem kleinen Marktplatz fehlerfrei zu bewältigen.

MSCR-Jugendwart Klaus Hadeler wies die Ferienpassteilnehmer in das Kartfahren ein, bevor es auf die Strecke ging. Zur Sicherheit war der kleine Flitzer mit einer Steuerung versehen, bei der der Motor im Notfall ausgestellt werden konnte. Das ein oder andere Mal wurde dies auch nötig, wenn die jungen Piloten mit zu viel Gas in die Kurven fuhren und die Pylone mitrissen.

In zwei weiteren Wertungsrunden konnten Punkte gesammelt werden. Sowohl die Fahrfehler als auch die benötigte Zeit wurden notiert. Gefahren wurde in vier Altersklassen, wobei Mädchen und Jungen zusammen gewertet wurden.

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In der Klasse K 1 mit insgesamt 17 Fahrern der Jahrgänge 2002 und 2003 siegte Malte Vollers vor Jannis Voß und Chris König. Klasse K 2 (2000 /2001) war mit neun Teilnehmern deutlich geringer besetzt. Hier fuhr Jan Bischoff die schnellste Zeit, gefolgt von Derk Vollers und Tobias Böger. Zehn Starter gingen in der Klasse K 3 in den Parcours. Yannik Diehm gewann vor Rom Wenken und Hannah Christoffers. Alle drei Fahrer der Klasse K 4 wurden gewertet. Hier siegte Sascha Ahlers vor Daniel Folz und Christian Maschmann.

Gleich nebenan wurde auch ein ADAC-Jugend-Fahrradturnier ausgetragen. 22 Jungen und Mädchen starteten. Die Hindernisse wie Spurbrett, Schrägbrett oder der kniffelige Achter mussten genau angesteuert werden, um keine Fehler zu machen. Nur Elea Schäfer, die Siegerin bei den Mädchen, schaffte null Fehler. Die Zweitplatzierte Hannah Christoffers erreichte acht Fehler. Bei den Jungen siegte Tobias Böger (4) vor Daniel Folz (5) und Niklas Baumann (5), dessen Zeit geringfügig schlechter war.

„Die Kinder fahren im Parcours von Jahr zu Jahr schlechter“, stellte die langjährige Helferin und Mitglied des MSCR, Britta Hullmann, fest. „Als wir in den 90er Jahren mit dem Fahrradturnier begannen, waren noch viele Kinder mit Null-Fehlerläufen dabei. Jetzt schafft das fast keiner mehr“, sagte sie. Oftmals säßen die Kinder auch auf zu großen Fahrrädern, die ihnen die Fahrt im Parcours unnötig erschwerten. Insgesamt hätten die Kinder weniger Gleichgewichts- und Koordinationsgefühl.

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