Nordenham Mit Begeisterung nutzten sie die Gelegenheit, Anekdoten aus der gemeinsamen Schulzeit auszutauschen: 45 Männer und Frauen, die 1982 ihr Abitur am Nordenhamer Gymnasium bestanden hatten, trafen sich jetzt zu einem Wiedersehen in den Weserterrassen.

Mittlerweile wohnen viele „82er“ nicht mehr in Nordenham. Sie nahmen teils weite Strecken auf sich und reisten unter anderem aus Heidelberg, Braunschweig und Freiburg an.

Bereits am Nachmittag kamen einige Ehemalige am Union-Pier zusammen, um mit der „MS Oceana“ nach Bremerhaven zu fahren. Dort angekommen gingen sie in den Zoo, fuhren mit dem Aufzug auf die Aussichtsplattform des Hotels Atlantic Sail City oder schlenderten durch die Innenstadt.

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Nach der Rückkehr in Nordenham gab es eine kurze Pause im Programm, bis sich alle wieder in den Weserterrassen trafen. Hier wartete ein großes Buffet auf die ehemaligen Gymnasiasten. Während und nach dem Essen blieb genug Zeit, um in Erinnerungen zu schwelgen und sich auszutauschen.

140 Einladungen

Die Organisatoren Andreas Blunck, Corinna Neddermann und Maike Gerdes zeigten sich zufrieden mit der Veranstaltung. „Es ist immer wieder schön, sich wiederzusehen“,, sagte Maike Gerdes, „und das ist die Arbeit wert.“ Das Organisationsteam fand es allerdings schade, dass von den 140 Eingeladenen nur 45 erschienen waren. „Wir laden alle ein, die ab der 10. Klasse in unserem Jahrgang waren“, berichtete Maike Gerdes, „wir würden uns natürlich freuen, wenn beim nächsten Treffen wieder mehr kommen.“

Mit den Vorbereitungen für das Jahrgangstreffen hatten Andreas Blunck, Corinna Neddermann und Maike Gerdes bereits ein dreiviertel Jahr vorher begonnen, um möglichst alle Ehemaligen persönlich zu erreichen.

Für einen Höhepunkt des Abends sorgte Pamela Schneider. Die Vorsitzende des Fördervereins des Nordenhamer Gymnasiums hatte die Abiturklausuren einiger Anwesenden dabei. Als sie das Mikrofon ergriff und die Übergabe der Klausuren ankündigte, tönte ein panisches „Nein“ durch den Raum. Letztendlich freuten sich doch alle über die Mappen und zeigten sich gegenseitig die Bilder aus den Kunstprüfungen oder scherzten über die Ergebnisse.

Lehrerin ausgetrickst

Natürlich tauschten sich die Ex-Schüler auch über ihre damaligen Lehrer aus und zitierten so manchen ihrer Sprüche. Thomas Maréchal konnte sich noch an einige Anekdoten erinnern. „Im Chemieunterricht wurden immer die Hausaufgaben kontrolliert. Allerdings hatten wir in der ganzen Klasse immer nur sechs oder sieben Leute, die sie auch gemacht haben“, erzählte er, „wir haben dann einfach die bereits kontrollierten Mappen nach hinten gegeben, so dass sie immer erneut vorgezeigt wurden. Unserer Lehrerin ist das nie aufgefallen.“

Ihr Jahrgang sei nie wirklich auffällig gewesen, meinte Thomas Maréchal. Doch die 82er seien sie heute noch stolz darauf, der erste Jahrgang gewesen zu sein, der die Abijahrbücher am Gymnasium eingeführt hat.

„Einmal hatten wir jedoch ordentlich Ärger am Hals“, berichtete Thomas Maréchal. Damit bezog er sich darauf, dass die Schüler nach dem Abschlusszelten am Strand beim Abischerz die Fenster der Schule angemalt hatten. „Leider haben wir das nicht so genau genommen und oft auch die Fensterrahmen getroffen, von denen die Farbe nicht mehr so leicht abging.“ Der Hausmeister habe sogar mit Schadenersatzforderungen gedroht. Mehr schlecht als recht sei es den Abiturienten dann gelungen, die Fensterrahmen sauber zu bekommen.

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