Nordenham 1984 steht vor allem für George Orwell und den Großen Bruder. Aber auch für den größten Abitur-Jahrgang in der Geschichte des Gymnasiums Nordenham. 175 Schüler hatten damals ihre Reifezeugnisse überreicht bekommen. Rund 90 von ihnen feierten jetzt ein herzliches Wiedersehen im Hotel am Markt.

Was den Abi-Jahrgang ’84 auszeichnet, ist der große Zusammenhalt. Trotz – oder gerade wegen – der Vielzahl an Schülern gibt es nach wie vor ein ausgeprägtes Gemeinschaftsgefühl. Das spiegelt sich darin wider, dass die 84er regelmäßig alle fünf Jahre ein Treffen haben. Das erste fand sogar gleich ein Jahr nach der Schulentlassung statt. Somit war das jetzige Abitreffen schon das achte in den 35 Jahren nach der Verabschiedung.

Für die Organisation der Jahrgangstreffen sind von Beginn an Detlef Glückselig und Peter Hinrichs zuständig. Als Dankeschön für ihren Einsatz bekamen sie Präsente überreicht. Sie mussten aber vorher ein kleines Abi-Quiz absolvieren, das ihr Ex-Mitschüler Norbert Hartfil vorbereitet hatte.

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Auf alle Fragen hatten die beiden die richtigen Antworten, gerieten dabei allerdings ganz schön ins Grübeln. Zum Beispiel als es um den Namen des Oberkreisdirektors ging, der bei der Entlassungsfeier am 30. Juni 1984 die Grüße des Landkreises Wesermarsch übermittelt hatte. Es war Geert Latz.

Gerne erinnerten sich die 84er an ihren damaligen Schulleiter Helmut Frerichs. Er hatte sie bei der Zeugnisübergabe vor den „vielen Masken des Großen Bruders“ gewarnt, der in George Orwells düsterem Zukunftsroman für Unterdrückung, Überwachung und Verlust von Freiheit steht.

Themen bei dem Abitreffen, das bis tief in die Nacht ging, waren natürlich auch die gemeinsamen Erlebnisse in den Kursen, die Jahrgangsfahrt nach Berlin, der Abi­scherz mit Berliner-Wette und vieles mehr. Auf jeden Fall hatten sich die Schulfreunde von einst, die sich zum Teil seit vielen Jahren nicht mehr gesehen hatten, eine Menge zu erzählen. Für das Erlebnis nahmen einige weite Anreisen auf sich – zum Beispiel aus Norwegen und der Schweiz.

Für alle ist es eine Selbstverständlichkeit, dass es in fünf Jahren eine Neuauflage des 84er-Treffens geben soll. Detlef Glückselig und Peter Hinrichs haben schon zugesagt, dass sie die Organisation wieder übernehmen wollen.

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