Nordenham Viele Studien belegen, dass regelmäßiges Zeitunglesen zu mehr Medien- und Lesekompetenz und vor allem zu einem besseren Allgemeinwissen führt. Beim Projekt „AZuBi – Arbeit, Zukunft, Bildung“ geht es darum, jungen Menschen den Zugang zum täglichen Medienangebot zu vereinfachen. Erstmals beim Projekt dabei ist jetzt die kommunale Beschäftigungsfördergesellschaft Zeit & Service Training.

Defizite ausgleichen

Zehn Jugendliche aus der Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme von Zeit & Service haben jetzt die Möglichkeit, jeden Tag die Nordwest-Zeitung zu lesen und somit mögliche Defizite in Allgemeinbildung, Grammatik, Rechtschreibung und Lesekompetenz auszugleichen. Die Jugendlichen wurden am Freitag von Uwe Mork, Leiter der NWZ-Privatkundenabteilung, besucht. Er stellte die Bildungsinitiative näher vor. Da es sich bei Zeit & Service Training um eine sogenannte Non-Profit-Organisation handelt, übernimmt die NWZ-Stiftung die Kosten für zwölf Monate.

Die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme unter der Leitung von Bildungsbegleiter Sascha Bliefernich und dem pädagogischen Mitarbeiter Andreas Windhorst hat am vergangenen Mittwoch begonnen. „An dieser Bildungsmaßnahme können Jugendliche und Erwachsene teilnehmen, die die Schulpflicht erfüllt haben, aber noch keinen Ausbildungsplatz gefunden oder diesen wieder verloren haben“, sagt Sascha Bliefernich. Zehn Monate lang erhalten die Teilnehmer von Ausbildern, Lehrkräften und Sozialpädagogen Unterstützung bei der Planung der weiteren beruflichen und persönlichen Zukunft.

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Ziel der Maßnahme ist es, die Chancen auf einen Ausbildungsplatz zu verbessern und gemeinsam eine individuell passende Ausbildungsstelle zu finden. „Zu Beginn der zehn Monate machen wir mit jedem Teilnehmer eine Stärken- und Schwächen-Analyse“, erzählt Sascha Bliefernich. „Somit können wir am besten herausfinden, welche Ausbildung passen könnte.“

Verschiedene Projekte

Innerhalb der zehn Monate finden verschiedene Projekte statt, zusätzlich sind auch Praktika möglich. „Wir wollen weg vom Schulleben und die Teilnehmer so gut es geht auf das Arbeitsleben vorbereiten“, sagt Sascha Bliefernich. Er berichtet, dass rund 70 bis 90 Prozent der Teilnehmer am Ende der Maßnahme einen passenden Ausbildungsplatz finden.

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Eyleen Thümler Volontärin, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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