ESENSHAMM ESENSHAMM - Seit November 2006 bieten vier Eltern des Fördervereins der Grundschule Esenshamm eine Hausaufgabenbetreuung an, die jeweils an vier Nachmittagen in der Woche stattfindet. Bis zu fünf Kinder nehmen regelmäßig von 15 bis 16 Uhr daran teil. „Wir sind eine Stunde lang vollauf beschäftigt“, sagte gestern die Mitinitiatorin Sandra Lübken-Kramer. Sie hofft, so einen Beitrag zum Erhalt des Schulstandorts zu leisten.

Die Hausaufgabenbetreuung hat der Förderverein ins Leben gerufen. Den Kindern soll Raum gegeben werden, damit sie ihre Schularbeiten erledigen können. Daheim mangelt es mitunter an der nötigen Ruhe oder auch dem erforderlichen Platz, um effektiv zu arbeiten. Vielfach seien die Eltern berufstätig und könnten sich nicht so intensiv um ihre Kinder kümmern, merkte Sandra Lübken-Kramer an. Zusammen mit Sabine von Nethen, Kerstin Wilkens und Olaf Kramer kümmert sie sich um die Grundschüler. Die Eltern wechseln sich bei der Betreuung ab und geben den Mädchen und Jungen Hilfestellungen.

Dass die Grundschule aufgrund mangelnder Auslastung geschlossen werden könnte, fürchten die Mitglieder des Fördervereins. Die Eltern haben sich daher zum Ziel gesetzt, den Schulstandort Esenshamm mit zurzeit rund 70 Schülern in vier Klassen unbedingt zu erhalten. Die Schule sei ein Teil des Dorfes, so Sandra Lübken-Kramer, die selbst die Schulbank in Esenshamm drückte.

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Konzepte und Ideen sind gefragt, um den Schulstandort attraktiv zu machen. Ein Ansatz ist die Hausaufgabenbetreuung. Der Förderverein denkt jedoch über weitere Angebote nach. So ist geplant, in absehbarer Zeit den Schulkindern auch Arbeitsgemeinschaften anzubieten. Eltern sind nun angesprochen, sich ehrenamtlich zu engagieren. Dem Förderverein müssen sie nicht angehören. „Wir freuen uns über jeden, der mitmacht“, betonte Sandra Lübken-Kramer. Der Förderverein möchte gewappnet sein, wenn irgendwann die Schuleinzugsgrenzen fallen sollten. Esenshamm stehe dann im Wettbewerb und müsse sich gegenüber den anderen Nordenhamer Grundschulen behaupten können.

Dem Förderverein der Grundschule Esenshamm gehören rund 70 Mitglieder an. Mit Hilfe eines Geldinstituts hat der Verein vier Computer angeschafft. Auch ein hölzerner Pavillon für das Projekt „grünes Klassenzimmer“ geht auf das Konto der Eltern. Für die 1. und 2. Klasse ist ein Faschingsfest im Gemeindehaus geplant. Die Schüler der 3. und 4. Klasse können an einer Gruselnacht teilnehmen. Für alle findet unter der Federführung der Fördervereins-Vorsitzenden Erika Mayer ein Kürbisfest statt.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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