NORDENHAM Als Reiner Willms am Gymnasium den Posten des Schulelternratsvorsitzenden übernahm, da war er sich darüber im Klaren, dass die Aufgabe nicht leicht sein wird. Denn an der 1000 Schüler zählenden Bildungsreinrichtung gibt es für die Elternvertreter einige Großbaustellen zu bearbeiten. In seiner Zwischenbilanz nach einem halben Jahr macht Reiner Willms kein Geheimnis daraus, dass der von ihm angeschobene Neuanfang nicht so glatt abgelaufen ist, wie er es sich erhofft hatte.

Nach wie vor gibt es Unstimmigkeiten in der Elternschaft, die laut Reiner Willms „nicht auf Sachthemen, sondern leider auf private Befindlichkeiten“ zurückzuführen sind. Diese Probleme haben ihren Ursprung zum Teil noch in den Krisenmonaten Ende 2010, als sich der damalige Schulelternrat in zwei zerstrittene Lager aufspaltete und es zu mehreren Rücktritten kam.

Neue Nummer eins

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Nach einer Übergangsphase wurde Reiner Willms bei den regulären Wahlen im September 2011 zur neuen Nummer eins ernannt. Die bisherige Elternratsvorsitzende Michaela Schwarting (38) ist seitdem seine Stellvertreterin.

Weitere Mitglieder des für zwei Jahre gewählten Vorstandes sind Heidi Bunjes als Kassenwartin und Bernd Schwarting als Schriftführer sowie Corinna Weinhold-Willms, Heike Stahl-Krippner, Fredo Schulze und Verena Sievers-Kania als Beisitzer. Verena Sievers-Kania hat allerdings inzwischen ihr Amt niedergelegt, so dass in der nächsten Elternratssitzung am 12. April einer der vier Beisitzerposten neu vergeben werden muss.

Reiner Willms und Michaela Schwarting wünschen sich, dass in der Elternschaft wieder ein Zusammenhalt entsteht „und alle an einem Strang ziehen“. Themen, bei denen das Engagement der Eltern gefordert ist, gibt es am Gymnasium Nordenham genug. „Wir wollen etwas für die Kinder und für die Schule erreichen“, sagt Michaela Schwarting, „da sollten persönliche Dinge in den Hintergrund gestellt werden.“

Der 48-jährige Reiner Willms hat vor allem die Einführung der Ganztagsschule als große Herausforderung auf der Agenda. Aus den Reihen der Eltern liegt zwar der Wunsch vor, das Gymnasium zu einer Ganztagsschule mit festen Nachmittagsangeboten zu machen. Aber die Umsetzung lässt auf sich warten, weil das Lehrerkollegium sich noch nicht klar geäußert hat.

Für dieses Frühjahr war eine schulinterne Lehrerfortbildung zu dem Thema vorgesehen, doch diese Veranstaltung wurde auf den Herbst verschoben. Somit kann es frühestens ab dem Schuljahr 2013/14 etwas mit der Ganztagsbetreuung werden. „Das ist eine Chance für die Schule“, betont Reiner Willms, „da müssen wir dran arbeiten.“ Er weiß, dass Nordenham einen Standortnachteil hat, wenn es um das Anwerben von Lehrern geht. Doch das sei noch lange kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. „Wir müssen das Beste daraus machen“, sagt auch seine Stellvertreterin Michaela Schwarting.

Unterstützung erhofft

Auf eine breite Unterstützung aus der Elternschaft hoffen die Elternratsvorsitzenden auch bei anderen Vorhaben. Zum Beispiel ist Eigenleistung bei der Neugestaltung des Schulhofs und des Beachvolleyball-Feldes gefragt. Auch ein gemeinsames Schufest für alle Klassen steht auf der Liste des Elternrates.

Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
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