Lemwerder Seit 1990 gibt es die Kita in Lemwerder, durch den Brand im Mai 2014 sind die Feierlichkeiten jedoch etwas in den Hintergrund gerückt und sollen nun nachgeholt werden. Den Optimismus lässt sich Kita-Leiterin Rita Naujoks dennoch nicht nehmen, sie schaut positiv in die Zukunft. „Im Moment arbeiten wir unter etwas erschwerten Bedingungen, da wir keine Halle zur Verfügung haben.“ Da sei jede Menge Erfindungsreichtum gefragt.

Informationen zum Sponsorenmarsch

Der Sponsorenmarsch findet statt am Sonnabend, 28. Mai. Start ist um 9 Uhr am Kindergarten, Ritzenbütteler Straße 75, in Lemwerder. Mit den Spenden erfüllt werden soll der Traum eines Minispielfeldes auf dem Gelände der neuen Kita.

„25 Kilometer rund um Lemwerder für 25 Jahre Kita“ ist das Motto des Spendenmarsches. Auf Schnelligkeit kommt es hier nicht an, vielmehr liegt der Schwerpunkt auf Gemeinsamkeit . Alle fünf Kilometer wird es eine Pausenstation geben, dort kann man ein- sowie aussteigen.

Teilnehmen dürfen alle, die sich mit der Kita Lemwerder verbunden fühlen. Sponsoren (Privat oder Firmen) können für Einzelläufer pro Kilometer spenden oder für die gesamt marschierten Kilometer aller Läufer.

Die Anmeldung zur Teilnahme sollte schriftlich bis Donnerstag, 31. März, in der Kita eingegangen sein. Diese gibt es unter

Ansprechpartner ist Manfred Klindt. Informationen gibt es unter Telefon   0421/9498212 oder per E-Mail unter hort-lemwerder@ewetel.de.

„Wir sind ja eine zertifizierte Bewegungskita, aber das bauen wir ein, indem wir viel draußen unterwegs sind oder Strecken zu Fuß gehen“, fügt Naujoks hinzu. Das Konzept, ein Haus zu sein, sei derzeit sehr schwierig, erklärt die Leiterin. Doch täglich werde daran gearbeitet, immer wieder viele kleine Begegnungen stattfinden zu lassen. „Gemeinsam sind wir stark“, sagt Naujoks und lächelt.

Ein ganz besonderer Höhepunkt in diesem Jahr wird die Fertigstellung und feierliche Eröffnung des Neubaus im November sein, derzeit noch eine abenteuerliche Baustelle.

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Rita Naujoks ist eine Pionierin der Kinderbetreuung in der Einrichtung in Lemwerder, eine Erzieherin der ersten Stunde. Als stellvertretende Leiterin ist sie eingestiegen, seit 2002 ist sie Leiterin. Da gibt es aus den vergangenen 25 Jahren vieles zu erzählen.

Traditionen halten

Einige Traditionen haben sich im Laufe der Zeit gefestigt, so erzählt Rita Naujoks vom „Schlickerkörbchen“. Um bei den Schulkindern den Zeugnislauf auflockern zu können, darf der Nachwuchs in das Schlickerkörbchen greifen und sich eine Süßigkeit herausnehmen. Dann wird über die Noten gesprochen. Doch nicht nur die Kleinen begeistert diese Tradition, „sogar Ehemalige nehmen noch daran teil, die bereits 18 Jahre sind“, freut sich Naujoks. Das Gebäude berge für die Erwachsenen viele Erinnerungen an die Zeit im Kindergarten und Hort.

Etwas bedrückt ist Rita Naujoks daher, dass es für Ehemalige der abgebrannten Kita keinerlei Erinnerungen mehr gibt. „Das ist sehr schade, doch wir möchten eine Brücke erschaffen“, erklärt sie. Geplant sei, dass sich ehemalige Kindergartenkinder möglicherweise auf gebrannten Ziegeln verewigen dürfen.

Viele Veränderungen

„Die Betreuungszeit an sich hat sich sehr geändert“, weiß Naujoks. Damals habe es die Halbtags-Betreuung gegeben. Nun wollen und brauchen viele Eltern eine längere Betreuung ihrer Kinder. Maßgeblich hat sich räumlich einiges getan. Damals habe man in „Schablonen“ gearbeitet, alles war sehr uniform, weiß Naujoks. Hort, Kindergarten und Krippe waren sehr voneinander abgetrennt. Heute würden alle Teile des Hauses eng miteinander zusammenarbeiten. Teils offene Türen, teils geschlossen – und immer individuell. Im Hort werde mit einem offenen Konzept gearbeitet.

Im Laufe der Jahre hat sich die Kita ein Netzwerk aufgebaut, die Kooperation mit der Grundschule sorgt für einen fließenden Übergang vom Kindergarten in die Schulzeit. Oft kommen die Kinder wieder, um dann im Hort betreut zu werden.

Enge Zusammenarbeit

Manfred Klindt, Pädagoge im Hort der Kita Lemwerder, weiß, dass auch die Kinder die enge Zusammenarbeit schätzen. „Das Netzwerk ist sehr effektiv, das wissen die Kinder. Wir vertrauen ihnen und sie vertrauen uns.“

Was sich in 25 Jahren nicht geändert hat, da ist sich Rita Naujoks in einer Sache ganz sicher: „In diesem Beruf muss man eine Berufung spüren, etwas Kind bleiben.“

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