Deichshausen Wenn sie morgens zu Schule fährt, genießt Sandra Asmus die Fahrt mit der Fähre von Bremen-Nord nach Lemwerder. Die neue Schulleiterin der Grundschule Deichshausen ist im August aus Braunschweig in die Region gezogen und fühlt sich sehr wohl. „Wenn ich mit dem Fahrrad zur Schule fahre, entlang der Lesum radele und dann mit der Fähre übersetze atme ich die Seeluft und fühle mich wie im Urlaub.“

Gebürtig stammt Sandra Asmus aus Hamburg. Die 44-Jährige hat lange in Berlin und Braunschweig gelebt. Sie hat zwei Kinder, eines ist in der Ausbildung und eines für ein Jahr in Iowa (USA).

Im Schuldienst ist Sandra Asmus seit 1993. Während ihres Erziehungsurlaubs arbeitete sie an der TU Berlin als Lehrbeauftragte im Fach Deutsch. Erste Berufserfahrung sammelte sie an einer privaten Ganztagsschule in Berlin, danach arbeitete sie sieben Jahre an einer Hauptschule in Braunschweig. Anschließend war die 44-Jährige fünf Jahre Konrektorin an einer dreizügigen Grundschule und acht Monate kommissarische Schulleiterin.

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Im Gegensatz zu ihrer alten Schule, wo sich 600 Kinder auf dem Hof tummelten, ist es in Deichshausen ruhig. Für ihre Arbeit hat sich Asmus einen Leitspruch gewählt: „Gute Schule ist ein zweites Zuhause für alle, die dort arbeiten“.

Eines ihrer ersten Projekte wird eine Arbeitsgemeinschaft zur Verschönerung der Schule sein. „Wir wollen zum Beispiel ein neues Schild für die Schule gestalten“, erzählt sie. Außerdem beteiligt sich die AG an einem Projekt, bei dem es einen Bauwagen für den Schulhof zu gewinnen gibt. „Dafür wollen wir uns anschauen, wie Schiffe umweltfreundlich die Weser befahren können“, erzählt die 44-Jährige. Der Bauwagen könne dann in Zukunft zum Beispiel für eine Streitschlichter-AG genutzt werden.

Friederike Liebscher Redakteurin / Lokalredaktion
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