RODENKIRCHEN Nur die Hälfte der Schulabgänger fand einen Ausbildungsplatz. 17 Pennäler schaften den Erweiterten Sekundarabschluss I.

von rolf bultmann RODENKIRCHEN - Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft habe es gerade bewiesen: Wer an sich glaubt, mit Freude und Optimismus an seinem Ziel arbeitet und die sich bietenden Chancen nutzt, der wird seinen Weg finden und auch Erfolg haben. Das gab Holger Briese, Rektor der Realschule Rodenkirchen, gestern Morgen den 41 Schülern der beiden 10. Klassen mit auf den Weg in einen neuen Lebensabschnitt.

Während einer Feierstunde im Beisein der Eltern erhielten die Pennäler ihre Abschlusszeugnisse. Alle 41 Schüler haben den Realschulabschluss erworben, 17 von ihnen sogar den Erweiterten Sekundarabschluss I, der zum Besuch einer gymnasialen Oberstufe berechtigt.

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Mit dem Realschulabschluss hätten die scheidenden Schüler den Grundstein dafür gelegt, den schwierigen Weg, der jetzt von ihnen liege, meistern zu können, machte der Schulleiter deutlich. Er appellierte an die Jugendlichen, sich auch durch Rückschläge nicht entmutigen zu lassen.

Die haben etliche Schüler bei ihrem Schritt in den neuen Lebensabschnitts bereits hinnehmen müssen, denn nur rund die Hälfte von ihnen hat einen Ausbildungsplatz bekommen. Die anderen circa 20 Jugendlichen setzen ihre schulische Laufbahn fort, davon aber nur wenige, weil sie es auch gewollt haben.

Elternrats-Vorsitzende Renate Horstmann beglückwünschte nicht nur die Schüler zum erfolgreichen Schulabschluss, sondern auch die Eltern, die ihre Kinder durch Höhen und Tiefen geführt hätten, sowie die Lehrer, die den Schülern das Wissen vermittelt hätten, um das Leben meistern zu können.

Schülervertreterin Marit Ullrich meinte, dass es sich wohl erst später zeigen werde, ob man glücklich darüber sein kann, jetzt die Schule zu verlassen. Sie jedenfalls werde die Realschule Rodenkirchen nicht vergessen, weil die Menschen, die dort tätig sind und sie durch einen Teil ihres Lebens begleitet haben, lieb gewonnen habe.

Erstmalig wurden die besten Schüler der beiden Abschlussklassen mit Geldpreisen ausgezeichnet. Die hat die Bürgerstiftung Wesermarsch der Realschule Rodenkirchen zur Verfügung gestellt, um einen Leistungsanreiz zu geben, wie der Initiator und Vorsitzende der Stiftung, der Rodenkircher Werner Hofmann deutlich machte. „Man muss in seinem ganzen Leben bereit sein, dazuzulernen und sich zu engagieren“, so Sponsor Werner Hofmann, der gemeinsam mit seiner Frau Waltraut die Stiftung ins Leben gerufen hat.

200 Euro für das beste Abschlusszeugnis (Durchschnittsnote 1,9) erhielt Marcel Rohde. Je 150 Euro bekammen die gemeinsamen Zweitplatzierten Dennis Torno und Rebecca Gallus (je 2,1) sowie auch Marieke Rohaan, die den Preis für die beste Leistungssteigerung in letzten Schuljahr erhielt.

Mit Präsenten, überreicht von Holger Briese und Helga Janßen, würdigte der Förderverein der Realschule Rodenkirchen das Engagement von Marit Ullrich, Vanessa Büsing, Selina Kröger und Lars Bönecker für die Schule und für ihre Klassen.

Musikalisch wurde die Feierstunde von den Wahlpflichtskursen Musik der 8. und 9. Klasse unter der bewährten Leitung von Lehrer Heiko Thaden begleitet. Die Neuntklässler sorgten auch für den Service beim anschließenden Büffet.

41 Realschüler in neuen Lebensabschnitt verabschiedet

Klasse 10a von Lehrerin Waltraut Heinemann: Matthias Ingo Becker, Larisse Bernhardt, Timo Bredehorn, Vanessa Büsing. Rebecca Gallus, Rieke Kathrin Gatzka, Eike Addo Gollenstede, Tammo Gollenstede, Theresa Graule, Anne Nordbruch, Marieke Rohaan, Marcel Rohde, Christopher Daniel Schnitger, Mischa Schwarze, Fabian Strauß, Jan Ole Tönjes, Dennis Torno, Marit Ullrich, Anja Warnken und Swantje Weinert.

Klasse 10b von Lehrer Rüdiger Geisler: Saskia Best, Lars Bönecker, Vincent Brüning, Janina Diekmann, Annika Frels, Pascal Hambörger, Jan Harbers, Helga Herrmann, Oliwia Jezierska, Stefan Joachimsthaler, Veronika Kahle, Manual Kling, Selina Kröger, Oliver Meischen, Wiebke Oltmanns, Nadine Ramke, Rico Schirdewan, Sabrina Sollte, Kevin Treptow, Patrick Willms und Timo Wispeler.

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