Berne Insgesamt 13 Schülerinnen und Schüler mit festgestelltem Förderbedarf werden derzeit an der Grundschule Ganspe und der Comeniusschule Berne unterrichtet, im kommenden Schuljahr sind für beide Schulen zusammen acht weitere zu erwarten. Das berichtete im Ausschuss für Schule, Soziales und Kultur Isabell Meyer, Leiterin der Comeniusschule.

Sie hielt fest, dass mit der Möglichkeit, Kinder mit besonderem Förderbedarf auch an Regelschulen unterrichten zu lassen, auch die Bereitschaft der Eltern gestiegen sei, ihre Kinder dahingehend überprüfen zu lassen.

Meyer erklärte weiterhin, dass beide Schulen auf weitere finanzielle Mittel angewiesen seien, um dem Anspruch dieser Schüler gerecht zu werden. Es müssten Diagnosemittel und Materialien für die Beschulung gekauft werden. Die Grundschule Ganspe brauche darüber hinaus dringend weitere Räume für die Betreuung der Kinder. Derzeit hätte die Förderschullehrerin ihren Arbeitsplatz in der Mensa und keine Möglichkeit ihre Materialien zu lagern.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

An der Comeniusschule stünden zwar entsprechende Räumlichkeiten zur Verfügung, allerdings gebe es hier einen nachgewiesenen Bedarf an zusätzlichen Schallschutzmaßnahmen. „Wir haben bei uns an der Schule ein Kind mit erhöhtem Förderbedarf im Bereich Hören und zwei Kinder, die im Unterricht auf eine Mikrofonanlage angewiesen sind“, so Meyer.

Darüber hinaus sei eine Unterstützung der Lehrkräfte in Form eines Schulsozialarbeiters wünschenswert, wie es ihn an Schulen in anderen Gemeinden schon gebe. Vielleicht sei es auch möglich, Unterstützung aus dem Bundesfreiwilligendienst zu bekommen. Insbesondere bei Kindern mit emotional-sozialen Schwierigkeiten lasse die Fähigkeit sich selbst zu kontrollieren im Laufe eines Vormittags stetig nach, berichtet die Rektorin von ihren Erfahrungen. Wenn es dann zu Problemen komme, wäre es gut, eine Person zu haben, die diese Kinder außerhalb des Klassenraums betreue, um den Klassenlehrer zu entlasten.

Von Integrationshelfern, die im Unterricht dabei sind, halte sie in diesem Zusammenhang aber nichts, sagte Meyer auf Nachfrage von Bernd Bremermann (Bürgerforum). Für Kinder mit emotional-sozialen Problemen seien Integrationshelfer nicht vorgesehen und „meiner Meinung nach auch nicht nötig“.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.