Lemwerder Bisher trennten sich für die Grundschüler aus Lemwerder nach der 4. Klasse die Wege. Der Wechsel auf die weiterführenden Schulen brachte nicht nur getrennte Schulen, Gebäude und Klassen mit sich, sondern auch getrennte Schulhöfe.

Bislang war es den Oberschülern und Gymnasiasten nämlich nicht gestattet, auf den jeweils anderen Schulhof zu gehen. Doch seit diesem Sommer haben alle Schüler der Eschhofschule und des Gymnasiums Lemwerder die Möglichkeit, sich auch weiterhin zu treffen – und das nicht nur außerhalb, sondern auch während der Schulzeiten.

Andreas Diercks, Schulleiter der Eschhofschule in Lemwerder, und Arne Warnken, Schulleiter des Gymnasiums Lemwerder, setzten die Idee eines gemeinsamen Schulhofes um – die Schulgebäude stehen schließlich direkt nebeneinander. Auf der freien Wiese zwischen den beiden Schulhöfen wurden neue Spielgeräte und Sitzgelegenheiten installiert.

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Insgesamt zwei Lehrkräfte beider Schulen beaufsichtigen gemeinsam in den Pausen den neuen Schulhof – nicht nur im Lehrerkollegium kommt die Idee des gemeinsamen Schulhofes gut an. Vor allem die Schüler sind begeistert.

Im Gespräch mit Schülern der Klasse 10a des Gymnasiums, zeigt sich, wie zufrieden die Schüler mit der Entscheidung ihrer Schulleiter sind. Tom Rio (16) hält besonders viel von der Idee: „Ich finde es wirklich gut, dass wir jetzt auch neue Sitzgelegenheiten haben. Jetzt kann ich meine Freunde auch während der Pausen sehen. Ich denke, von dem gemeinsamen Schulhof profitieren beide Seiten.“ Diana (15) ist ebenfalls begeistert: „Ich habe Familie an der anderen Schule und es ist super, dass ich sie jetzt auch in der Pause sehen kann.“

Für die neuen Fünftklässler stellt der gemeinsame Schulhof keine Veränderung dar; sie sind einfach froh, dass sie ihre Freunde weiterhin sehen und mit ihnen auf den neuen Spielgeräten spielen können. Die Oberschülerinnen Malin (12) und Leonie (11) haben sich auf der Schaukel mit ihren Freundinnen „von nebenan“ getroffen und sind hellauf begeistert, mit ihnen spielen zu können. Außerdem betonen die Schülerinnen, dass sie es super fänden, durch den gemeinsamen Schulhof auch neue Freunde kennenzulernen.

Arne Warnken und An- dreas Diercks haben sich entschieden, „Hand in Hand“ miteinander zu arbeiten. Das sei nicht nur für die Schulen, sondern vor allem auch für ihre Schüler besonders wichtig, betonen sie.

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