Lemwerder Nachdem Rita Naujoks in den Ruhestand verabschiedet wurde, werden Krippe, Kita und Hort in Lemwerder künftig mit Inga Bremermann und Gitte Wendelken zwei Leiterinnen haben. „Wir haben uns stetig vergrößert, so dass es keine Betriebserlaubnis für die gesamte Einrichtung geben würde. Darum wurde uns empfohlen, den Hort abzukoppeln“, erklärt Wendelken, die dort in Kombination aus Freistellung und pädagogischer Arbeit die Leitung übernehmen wird. Ganz auf die Arbeit mit den Kindern zu verzichten, wäre für sie nicht infrage gekommen, betont sie.

Genau wie ihrer Kollegin ist es ihr wichtig, das bewährte Konzept „von Klein bis Groß“ beizubehalten. Vom ersten bis zum zwölften Lebensjahr bietet die Einrichtung einen fließenden Übergang. Und auch später kommen noch oft ehemalige „Hortis“ vorbei, um Sorgen loszuwerden oder mal eben das Zeugnis zu zeigen. „Wir sind Familie und bleiben es“, freut sich Gitte Wendelken über das aufgebaute Vertrauen.

Große Fußspuren habe Rita Naujoks hinterlassen. Der Charme des Hauses sei es, dass die Begegnung der unterschiedlichen Bereiche nicht nur möglich, sondern gewollt ist. So werde voneinander gelernt und Sozialkompetenzen gefördert. Viele Kinder wachsen schließlich ohne Geschwister auf, so die Erfahrung von Inga Bremermann, die seit zwölf Jahren in der Kita arbeitet. Mit 30 Krippen-beziehungsweise 74 Kita-Kindern sind ihre Gruppen so gut wie voll. Im kommenden Februar werde aufgrund der großen Nachfrage eine dritte Krippengruppe für 15 Knirpse eröffnet, berichtet sie von den Plänen. Und dabei vergisst sie nicht zu erwähnen, dass dafür noch Personal gesucht wird.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Auch eine vierte Hortgruppe ist in Planung. Zwei neue Pädagogen, eine Springerkraft und eine FSJ’lerin für beide Bereiche wurden dafür bereits eingestellt. Gerade hier sei es schwer, Kollegen zu finden. Denn nach der Ausbildung wollen die jungen Leute meistens keinen Teilzeitjob. Aber die Hortkinder kommen ja erst mittags aus der Schule, erklärt Gitte Wendelken.

Ganz besonders glücklich ist die Pädagogin über die eigene Küche der Einrichtung. „Wo gibt es so etwas noch? Dort wird nicht nur täglich frisch gekocht. Die Kinder sehen durchs Fenster, was dort geschieht und wir können sogar Wünsche beim Essensplan äußern“, lobt sie. Aber auch, dass vier männliche Kollegen zum Team gehören, sei nicht überall selbstverständlich, fügt sie hinzu. Im kommenden Jahr feiert die Pädagogin ihr 25-jähriges Jubiläum und blickt dabei gerne zurück, wie die damals aus 18 Kindern bestehende Hortgruppe noch am Ende des Flurs im abgebrannten Kindergarten untergebracht war. Aktuell werden von den acht Hortmitarbeitern 75 Jungen und Mädchen betreut.

Nun hoffen die beiden neuen Leiterinnen erst einmal, dass ihr Wunsch nach einem Neubau mit Krippe unten und Hort oben in Erfüllung geht, damit die Übergänge für die Kinder weiterhin so unproblematisch sind und das gesamte Team sich gegenseitig unterstützen kann.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.