Nordenham Schule kann so viel Spaß machen: In der Turnhalle des Gymnasiums brodelte es am Freitagnachmittag, als „The Next Generation“ zu sehen war. Mehrere Dutzend Jungen und Mädchen zeigten fetzige, teilweise akrobatische Tanznummern. Dicht an dicht saßen und standen die neugierigen Besucher und staunten nicht schlecht, als ein junger Tänzer von seinen Mitschülern zu einem Salto rückwärts hochkatapultiert wurde. „The Next Generation“ war eine von 38 verschiedenen Projektgruppen, die eine Woche geschwitzt, gelernt, gekocht, gebastelt und recherchiert hatten, um für den Tag der offenen Tür ein interessantes Programm auf die Beine zu stellen.

Schüler entscheiden

Alle Interessierten hatte das Gymnasium zu diesem Fest eingeladen. Es kamen Eltern, Geschwister, Großeltern, Freunde und eine ganze Reihe von Viertklässlern, die im nächsten Schuljahr das Gymnasium besuchen werden. „All Around The World“ lautete das Motto der Projektwoche. In einer Umfrage hatte sich die Mehrheit aller Gymnasiasten für dieses Thema entschieden. Es passte hervorragend, weil gerade in dieser Woche Schüler aus Fumay in Frankreich und aus Kayseri in der Türkei zu Gast waren. Die Türken konnten das Fest noch miterleben. Die Franzosen mussten leider vorher abreisen. Trotzdem ging international zu, auch kulinarisch: von holländischen Poffertjes über türkischen Salat bis zu Bananan-Schoko-Espanadas und Tortillas aus Mexiko.

Lehrerin Maren Wendel hatte die Projektwoche koordiniert. Sie ist stolz darauf, dass sie ehr viel Hilfe von Schülern bekommen hat. Ein Drittel aller Projekte hatten die Gymnasiasten selbst, vor allem aus dem elften Jahrgang, auf die Beine gestellt. Damit sie nicht völlig unvorbereitet in die für sie ungewohnte Rolle schlüpfen mussten, nahmen sie vorher an einem Workshop mit Lehrern teil.

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Hamza Atilgan zum Beispiel bot zusammen mit zwei Mitschülern ein Projekt zum Thema „American Lifestyle“ an. „30 Schüler haben mitgemacht. Wir haben Hot Dogs und Sandwiches zubereitet. Und die Gruppe hat super mitgemacht.“ Michelle Harms und Alicia Filzmoser hatten zusammen mit der Lehrerin Doris Hölzel ein Experiment auf die Beine gestellt. Unter anderem ging es dabei um den Unterschied zwischen direkter Kommunikation und Kommunikation über das Internet.

Viele Themen

Die Gymnasiasten beackerten ein Vielzahl verschiedener Themen in ihrer Projektwoche: Es ging um berühmte Bauwerke, indische Tänze, um das Leben in Mali, das Leid der Mädchen, die in vielen Teilen Afrikas noch immer beschnitten werden. Es ging um indische Tänze, um die Ureinwohner in Neuseeland und Australien. Dazu spielte auf dem Schulhof die Schulband Highheads. Es war imposant, was die Gymnasiasten aus den Jahrgängen fünf bis elf auf die Beine stellten.


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Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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