BRAKE BRAKE - Rund 2500 Kilometer und über fünf Stunden Flugzeit – die lange Reise von Istanbul nach Brake nahm Nilüfer Ademogullari, geborene Kutlu, gern für ein Klassentreffen auf sich. Es war das erste Wiedersehen mit den ehemaligen Klassenkameraden der 5 und 6c der Orientierungsstufe Nord nach 22 Jahren – und das erste Wiedersehen mit der Kreisstadt nach ihrem Umzug in die Türkei vor über 21 Jahren.

„Es war nicht einfach, Nilüfer nach all den Jahren und über die Entfernung ausfindig zu machen. Darum ist es umso schöner, dass sie sofort begeistert zugesagt hat“, sagt Marlies Barghorn, geborene Fooken. Zusammen mit Birte Hennig, ehemals Bergner, Jann Blohm und Roland Menze hat sie das Klassentreffen auf die Beine gestellt. „Wir wollten unbedingt mal wieder alle zusammen bringen, denn wir hatten eine tolle Klassengemeinschaft“, so Birte Hennig.

Diese Meinung teilen die Klassenfreunde von damals: Von der 30-köpfigen Klasse waren immerhin 21 mit von der Partie. Mit dabei war auch der ehemalige Klassenlehrer und Schulleiter der OS Nord, Georg Brau: „Ein Klassentreffen nach der Orientierungsstufe habe ich noch nie zuvor erlebt. In der Regel verlaufen die Wege so unterschiedlich, dass sich nach zwei Jahren ein Großteil gar nicht mehr kennt.“

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So ungewöhnlich dieses Treffen war, so ungewöhnlich gut war die Stimmung. Schon beim Gang durch die ehemaligen Klassenräume kamen die alten Geschichten auf – nach dem Motto „Weißt du noch...?“ Zum Beispiel der Streich mit den Knoblauchzehen, die die gesamte Klasse gekaut hatte, um einer Klassenarbeit zu entgehen. Der Erfolg blieb aus, zum Leidwesen Aller musste die Klasse die Arbeit im verschlossenen Raum schreiben, in dem die Luft immer dicker wurde.

Nach der Schulbesichtigung standen eine Hafenrundfahrt mit der „Guntsiet“ auf dem Programm und die Überfahrt nach Harriersand, wo bei einer Kaffeetafel Fotos und ein Poesiealbum die Runde machten. Spätestens bei der Vorführung des längst in Vergessenheit geratenen Films über die Klassenfahrt mussten alle zugeben, dass doch einige Zeit seit 1983 ins Land gezogen ist. Und als die „Guntsiet“ die Letzten um 22 Uhr wieder übersetzte, waren noch längst nicht alle Geschichten erzählt.

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