Berne In der Comenius-Grundschule in Berne ist die musikalische Erziehung immer schon ein wesentlicher Schwerpunkt gewesen. Und das soll jetzt durch ein außergewöhnliches Projekt erweitert werden, berichtet Schulleiterin Isabell Meyer. „Wir werden jetzt alle zwei Jahre eine Oper in unseren Räumen einstudieren und aufführen“, teilt sie mit.

Die Entscheidung fiel Meyer und den anderen Lehrkräften der Schule leicht, nachdem die Premiere trotz einiger Bedenken im Vorfeld ein voller Erfolg gewesen ist. Von der JO! (Junge Oper Detmold) wurde die Mitmachoper „Hänsel und Gretel“ im Forum der Comenius-Schule aufgeführt. Die Aufführung dieser Oper, die von Engelbert Humperdinck komponiert wurde, kam bei allen gut an, besonders auch bei den etwa 80 Eltern und Verwandten der Kinder, die der Einladung der Schule gefolgt waren.

Allen voran aber bei den Kindern, die über eine Stunde dem Geschehen hoch konzentriert folgten. „So ein großes Engagement und so viel Aufmerksamkeit haben wir selten erlebt“, lobte ein Ensemblemitglied.

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Auch die Kinder, die eine Sprechrolle übernommen hatten, waren begeistert. Alle Texte und die Musik waren im Vorfeld im Netz als Download zur Verfügung gestellt worden. Etwa 20 Kinder schlüpften dann in die Rollen von Hänsel, Gretel, Vater, Mutter und Hexe und durften einen kleinen Text darbieten. Ein Lob schickte die Schulleiterin in Richtung ihrer Kollegen, die ausgezeichnete Vorarbeit geleistet hätten. So studierten sie mit den Schützlingen die drei Lieder, die von allen 150 Kindern der Schule mitgesungen wurden, ebenso ein wie die Texte mit den Schülern, die neben den drei Schauspielern auf der Bühne standen. „Da haben Kinder Fähigkeiten entwickelt, die wir noch gar nicht bei ihnen entdeckt hatten“, freute sich Isabell Meyer.

Im Vorfeld war den Kindern auch vermittelt worden, was eine Oper ist, um welchen Inhalt es im Speziellen geht. Zudem wurde im Musikunterricht über verschiedene Instrumente gesprochen.

Um dieses Projekt durchzuführen, bedurfte es aber kräftiger finanzieller Unterstützung durch den Förderverein der Comenius-Schule. Außerdem flossen Gelder aus dem Bildungs- und Teilhabepaket des Landes in diese Veranstaltung. „Dadurch blieb der Beitrag für die Eltern leistbar“, so die Schulleiterin. Und so soll dies auch bleiben.

Nach der gelungenen Premiere fiel es leicht, die Entscheidung auf Wiederholung zu fällen.

Ihre Fähigkeiten außerhalb des Unterrichts können die Schülerinnen und Schüler der Comenius-Schule bald wieder einbringen. Vom 22. bis 24. Mai stehen Projekttage auf dem Stundenplan. Dabei soll es um das Thema Natur im weitesten Sinne gehen. Den Abschluss wird dann ein Schulfest bilden.

Fried-Michael Carl Berne/Lemwerder / Redaktion Elsfleth
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