BERNE Eine Woche lang war der Oldenburger „Circus Radieschen“ Gast in der Comenius-Schule in Berne. Es wurde gebastelt und geübt Der krönende Abschluss des Projekts „Rund um den Zirkus“ waren zwei Vorstellungen am Freitagnachmittag mit allem was dazu gehört.

Ein echtes, buntes Zirkuszelt wurde im Schulgarten aufgebaut und „Zirkusdirektorin“ Ines Rosemann hatte alles dabei, was man für eine richtige Vorstellung braucht, auch fünf geduldige „Lehrer“, die die Kinder auf ihrem Ausflug in die Zirkuswelt begleiteten. Für ein Programmheft, Plakate oder Einladungskarten mussten die Grundschüler allerdings selber sorgen.

Fünf Tage gearbeitet

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In nur fünf Tagen wurden Einladungen, Eintrittskarten oder lange Wimpelketten zur Dekoration gebastelt, Werbeplakate gemalt und die Popcorntüten oder Bauchläden bunt verziert. Zwischendurch ging es für die 80 Kinder gruppenweise in die Manege.

Pädagogin Ines Rosemann, die den Mitmachzirkus vor 13 Jahren gegründet hat, bot mit ihren Mitstreitern verschiedene Gruppen an, in denen atemberaubende Trapez- oder Seiltanznummern, Jonglage, das Balancieren auf großen Bällen, spannende Zaubertricks oder lustige Clownerien erlernt werden konnten. „Wir wollen keine fertige Show liefern, sondern den Kindern nur helfen, ihren Traum zu leben. Sie denken sich etwas aus und wir helfen bei der Technik“, erklärte sie. Ganz besonders lobte die erfahrene Pädagogin die Beweglichkeit der Berner Kinder: „Das sei in Delmenhorst, Oldenburg oder Bremen meistens ganz anders.“

Im vollen Zelt stieg das Lampenfieber der jungen Artisten „bis in die Zirkuskuppel“, wie die Direktorin verriet. Ein Seiltanz der Kindergärten Berne und Neuenkoop sorgte für den Auftakt der turbulenten Show. Es folgten lustige Clowns, die sich eine Wasserschlacht lieferten oder ihre „dressierten“ Stoffratten Willi und Fritz vorführten. Auch eine „Harry-Potter-Gedankenlesemaschine“ gab es oder waghalsige Vorführungen am Trapez. Auf großen, bunten Bällen wurde mit Ringen, Tüchern oder Bällen jongliert und Stoffkaninchen wurden weggezaubert.

Einen riesengroßen Applaus gab es am Ende der gelungenen Premiere, der gleich im Anschluss eine weitere Vorstellung folgte.

Bank unterstützt

Die Fördergemeinschaft der Schule hatte das Projekt nicht nur mit 2000 Euro bezuschusst, sondern auch für eine Cafeteria gesorgt. Vor dem Zirkuszelt duftete es nach frischem Popcorn, das von acht geschäftstüchtigen Teams verkauft wurde. Jona und Eugene gehörten dazu und waren so erfolgreich, dass ihre Kameraden kaum mit der Nachproduktion nachkamen. Einige Meter weiter gab es Bratwurst vom Grill.

Zu den Ehrengästen der Premiere gehörten auch der Landtagsabgeordnete Björn Thümler, dem Schulleiterin Isabell Meyer für die Herstellung wichtiger Kontakte dankbar war, und Gerd Munderloh als Vertreter der Raiffeisenbank Wesermarsch-Süd. Pro Klasse hatte die Bank das Projekt mit 250 Euro gesponsert.

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