Einswarden Lautes Lachen schallt in Einswarden durch das Kinderhaus. Still ist es hier ab 15 Uhr eigentlich nie. Jeden Tag wird ein buntes Programm geboten. Es reicht von Kochen, Basteln und Experimentieren bis hin zur Hausaufgabenbetreuung. Seit kurzem gibt es ein zusätzliches Angebot für Kinder ab neun Jahren. Das Projekt heißt: „Was geht ab in deiner Stadt?“

Gemeinsame Ausflüge

Projektleiterin Svenja Faehse erklärt, worum es geht: „Das Projekt soll Kinder und angehende Jugendliche ermutigen, ihre Probleme und Anliegen mitzuteilen, ihren Stadtteil kennenzulernen und sich für diesen einzusetzen.“ Jeden Donnerstag ist Projekttag im Kinderhaus. „Wir haben jedes Mal acht bis zwölf Kinder, die mitmachen“, berichtet Svenja Faehse. In den vergangenen Wochen stand unter anderem ein Besuch der Stadtbücherei auf dem Programm. „Das war ein sehr unterhaltsamer Ausflug, da wir mit dem Bus gefahren sind, um auch die örtlichen Gegebenheiten und öffentlichen Verkehrsmittel kennenzulernen“, erzählt die Projektleiterin. „Der Bus war rappelvoll“, freut sie sich.

Auch bei einer Kunsttherapeutin waren die Kinder bereits zu Besuch. „Dort haben sie Bilder von ihrer Stadt gemalt und wie sie sich Nordenham wünschen. Da gab es Sandkästen und Rutschen und viele weitere Elemente für Kinder zu entdecken“, sagt die Projektleiterin. Demnächst soll es eine Ausstellung mit den gemalten Bildern geben.

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2500 Euro Zuschuss erhält der Kinderschutzbund Nordenham von der Deutschen Telekom für das Projekt, das noch bis zu den Sommerferien stattfindet.

„Wir bewerben uns jedes Jahr auf die Ausschreibung“, so Svenja Faehse, die auch schon für das kommende Jahr eine Idee im Kopf hat. Der Titel für das geplante Projekt 2017 lautet: „Ich ess’ auch gelbe Tomaten, and you?“ Darüber muss man erst einmal nachdenken. „Es geht darum, die Kompetenzen der Kinder zu stärken – auch die interkulturellen“, betont die Tagesmutter. „Wir haben hier viele Kinder mit Migrationshintergrund, die zu uns kommen.“ Auch die Sprachförderung soll ein Schwerpunkt des Projekts sein.

Weitere Aktionen geplant

Doch bis dahin stehen noch einige Aktivitäten in diesem Jahr auf dem Programm. „Wir wollen mit den Kindern ins Hallenbad und im Sommer an den Strand“, verrät Svenja Faehse. „Im April werden wir dann sogenannte Umweltwächter ernennen, denn auch das Bewusstsein der Kinder für Energiesparen und Umweltschutz soll gestärkt werden“, so die Projektleiterin.

Und auch auf dem Gelände des Kinderhauses selbst haben die jungen Projektteilnehmer bereits einiges umgesetzt. „Wir haben eine Aufräumaktion auf dem Gelände veranstaltet, und demnächst wollen wir in unserem kleinen Garten Gemüse anpflanzen“, sagt Svenja Fraehse.

Julia Zube Volontärin / NWZ-Redaktion
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