Burwinkel Jagen kann nur der, der eine intensive theoretische und praktische Ausbildung unter anderem in den Fächern Wildbiologie, Naturschutz, Jagdrecht und Waffenkunde absolviert hat. Nach Ablegen der staatlichen Prüfung erhält der Jungjäger oder die Jungjägerin den Jagdschein, heißt es in den Kriterien der Jägerausbildung.

Bevor der begehrte Jagdschein ausgehändigt wird, müssen sich die künftigen Jäger in den Vorbereitungslehrgängen auf die Prüfung mit ihren hohen Anforderungen mächtig anstrengen – das „Jäger-Abitur“ gibt es nicht zum Nulltarif.

Jetzt bildete die mündlich-praktische Prüfung am Schießstand der Kreisjägerschaft in Burwinkel den Abschluss der Jungjägerausbildung, in der sich die künftigen Jäger in rund 200 Unterrichtsstunden Kenntnisse über den Naturschutz, Land- und Waldbau, Jagdpraxis und Jagdrecht, Hundeführung, jagdliches Brauchtum und Jagdhornsignale, sowie Wildbrethygiene und Wildverwertung aneignen mussten.

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Auf den fünf Stationen im Revier rund um den Schießstand hatten die Prüflinge am Sonnabend den Mitgliedern der Prüfungskommission Rede und Antwort zu stehen. Auch wenn ein gerade ausgebildeter Jäger längst dem Twenalter entwachsen ist, werden er oder sie als Jungjäger tituliert. Das bedeutet, dass ein Jungjäger in den ersten drei Jahren nach bestandener Prüfung noch kein Revier pachten darf. Sie sollen diese Zeit nutzen, um sich Erfahrungen anzueignen. Am Ende des langen Prüfungstages gab es strahlende Gesichter – 19 Jungjägerinnen und Jungjäger freuten sich über ihren Erfolg. Es bestanden: Carsten Behrens (Delmenhorst), Tanja Broxtermann (Elsfleth), Nikolai von Engelmann (Oldenburg), Rolf Frölje (Elsfleth), Wolfgang Görke (Oldenburg), Jan-Eike Janßen (Nordenham), Silke Kuder (Stadland), Alexander Kravasin (Elsfleth), Guido Lübben (Varel), Andreas Milge (Elsfleth), Daniel Ossenfort (Brake), Henning Rogge (Delmenhorst), Kathrin Rowehl (Lemwerder), Timon Rüß (Berne), Thomas Schnitzer (Butjadingen), Norman Stolz (Ipweger Moor), Jens Vorwerk (Nordenham), Jonas Willisch (Berne), Henning Woltjen (Lemwerder).

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