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Rodenkirchen Dass sich die Situation am Rodenkircher Bahnhof beruhigt hat, ist dem Team des Jugendzentrums Domino zu verdanken. Es hat eine große Zahl der Jugendlichen in seine Angebote integriert, die in die Probleme verwickelt waren.

Das teilt der Leiter des Jugendzentrums, Marek Kandzia, in seinem Jahresbericht mit. Diesen Bericht hat der Jugend-, Sport- und Sozialausschuss des Gemeinderates am Mittwochabend wohlwollend zur Kenntnis genommen. Kandzia stand für Erläuterungen nicht zur Verfügung.

Yasmine Chikhi neu

Die Gruppe von Jugendlichen überwiegend jüngeren Alters hielt sich im vergangenen Jahr am Bahnhof auf. Sie hätten Passagiere belästigt und Sachbeschädigungen verursacht, schreibt Marek Kandzia. Daraufhin suchten er und seine Mitarbeiter die Jugendlichen regelmäßig auf und brachten damit ihre bis dahin ungestörte Freizeit durcheinander. Dem Team gelang es in den Gesprächen, die Gruppe zu teilen und viele ihrer Mitglieder in die Sozialstruktur des Jugendzentrums einzugliedern.

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Dieses Team hat sich, wie die NWZ  schon berichtete, im vergangenen April verändert: Julia Janssen hat ihren Erziehungsurlaub angetreten. Yasmine Chikhi, die aus dem Libanon stammt, besetzt nun diese Stelle.

Für dieses Jahr hat sich Marek Kandzia vorgenommen, die Präsenz des Jugendzentrums in den Kontakt-Plattformen im Internet zu verstärken. Jetzt sollen Öffnungs- und Ferienzeiten, aktuelle Angebote und die Verfügbarkeit von Spielgeräten regelmäßig bei Facebook und Twitter mitgeteilt werden. Ausbauen will Kandzia den neuen Veranstaltungskalender (die NWZ  berichtete), in dem die Termine einen Monat im Voraus so genau wie möglich angekündigt werden sollen.

Wie Marek Kandzia erläutert, hat das Jugendzentrum sein Angebot erweitert, weil sich sowohl die Altersstruktur als auch das Verhältnis der Geschlechter verändert haben. Der Anteil weiblicher Besucher sei in den vergangenen Jahren so gestiegen, dass es jetzt ein Gleichgewicht der Geschlechter gebe.

Streetworking in Seefeld

Telefon Rodenkirchen ist der größte, aber nicht der einzige Standort des Jugendzentrums. Etwa 35 bis 45 Besucher kommen montags bis freitags von 14.30 bis 21 Uhr in die erste Etage der Markthalle. Die Außenstelle im Dorfgemeinschaftshaus Kleinensiel öffnet montags und freitags von 17 bis 21 Uhr und mittwochs von 16 bis 20 Uhr; sie lockt 10 bis 18 Jugendliche an. In Schwei bietet das Jugendzentrum bei Bedarf und nach Absprache mit der Kirchengemeinde besondere Projekte an. In Seefeld führt das Team bei Bedarf persönliche Gespräche und leistet Streetworking.

Insgesamt 112 Außeneinsätze verzeichnete das Team im Zuge seiner aufsuchenden Sozialarbeit. Zielorte waren Seefeld und Schwei sowie in Rodenkirchen der Bahnhof, das Klärwerk, Netto- und Penny-Markt, Marktplatz, Schulgelände und Sportplatz. Zudem bietet das Jugendzentrum pädagogische Beratung an: Dazu gehörten 5 Hausbesuche und 18 Beratungsgespräche.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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