RODENKIRCHEN Die Zerstörungen am Rodenkircher Bahnhof durch Jugendliche sind auch im Jugend-, Sport- und Sozialausschuss der Gemeinde Thema gewesen. Andre Ziemann, Leiter des Jugendzentrums Rodenkirchen, stellte seine Arbeit vor und ging speziell auf die jüngsten Vorfälle ein.

So habe es 96 Außeneinsätze gegeben, davon allein 72 für den Bereich des Bahnhofs. Konkret heißt das, dass die Mitarbeiter des Jugendzentrums Gespräche mit einer Gruppe Jugendlicher am Bahnhof führen um sie ins Jugendzentrum zu bringen, damit sich der „inoffizielle“ Treffpunkt am Bahnhof nicht etabliert. Ende vergangenen Jahres sei es gelungen, die Gruppe aufzuspalten, „und insbesondere die jüngeren Gruppenmitglieder in das Jugendzentrum zu holen“, schreibt Andre Ziemann in seinem Bericht.

„Wir können nicht sagen, wie lange die Situation am Bahnhof ruhig bleibt“, sagte Andre Ziemann. Er betonte aber, dass der überwiegende Teil der Jugendlichen sich benehme. „Nur ein kleiner Teil macht Ärger“, sagte er. Das Jugendzentrum will die Situation im Auge behalten.

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Für 2012 plant das Jugendzentrum unter anderem, bei Facebook präsenter zu sein. Denn andere Medien, etwa die Internetseite der Gemeinde, würden kaum genutzt.

Beschlossen wurde außerdem, dass die Nachmittagsgruppe in der Kindertagesstätte „Lüttje Lüü“ in Kindergarten- und Krippenkinder unterteilt wird. Der Antrag, die Öffnungszeiten der Kindertagesstätte „Lüttje Lüü“ zur Betreuung zweier Kinder mit Behinderung zu verlängern, wurde hingegen abgelehnt. Dies sei nicht mehr nötig, da die Kinder mit Beginn des neuen Kindergartenjahres in eine integrative Kindergartengruppe wechseln. Bis dahin könne eine Betreuung über Tagesmütter erfolgen.

Auch eine Krippengruppe im Löwenzahn-Kindergarten in Rodenkirchen wird nicht eingerichtet, da im Antrag noch von höheren Anmeldezahlen ausgegangen worden war. In Kleinensiel ständen ausreichend Plätze zur Verfügung.

Weiterhin beschloss der Ausschuss, dem Ferien- und Seniorenpassangebot in vollem Umfang zuzustimmen. Einen höheren Zuschuss beschloss der Ausschuss für den Landesschafzuchtverband Niedersachsen, konkret für den Ehrenpreis für die jährliche Auktion in Rodenkirchen und die Bereitstellung der Lautsprecheranlage. Der Betrag wird von 200 auf 400 Euro erhöht.

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