Jaderberg /Rastede Gleich 45 fleißige Helfer sind in der neuen Halle der Firma Hochdrei Hüppe & Partner im Gewerbegebiet „An der Bahn“ in Jaderberg aktiv. Es geht um die jährliche Aktion Weihnachtspäckchen für die Ukrainehilfe. Die Organisationen Round Table Ammerland und Ladies Circle engagieren sich in diesem Projekt.

Jan-Hendrik Hüppe, selbst bei Round Table, stellte dafür die geräumige Halle bereit. An 16 Stationen wurden die Päckchen in Schuhkartongröße gepackt.

Die Organisation der Abwicklung liegt in den Händen vom Ehepaar Meike und Ansgar Niehoff aus Oldenburg. Erfreut zeigen sich die Ehrenamtlichen über die zahlreichen Sach- und Geldspenden von Firmen und Privatpersonen im Vorfeld. So stand vor zwei Wochen die „Ein-Teil-Mehraktion“ vor dem Famila-Markt in Westerstede an. Ansgar Niehoff: „Das lief sehr gut.“ Unterstützt wird man auch von einem Strickclub aus Itzehoe. „Daher haben wir 250 Teile bekommen.“ In jedem Päckchen sind einige Teile gleich wie Zahnpasta, Zahnbürste, Duschgel, Mütze, Stifte, Papier und Buntstifte. Hinzu kommen verschiedene Sachen, wie zum Beispiel Tennisbälle. Alles zusammengestellt kommt an der Packstation das Geschenkpapier darum.

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Für den weiteren Transport kommen immer 8 bis 10 Päckchen in den sogenannten Umkarton. Mehrere Umkartons werden dann auf Palette für die Abfahrt gesammelt. Die regionale Sammelstelle ist in Brake bei der Spedition LIT. Zuvor gab es eine Tagestour durch das Ammerland zu den Schulen. Dazu brachten sich 7 Azubis von der Firma Business Technologg Consulting (BTC) AG aus Oldenburg ein. Insgesamt 1200 Päckchen wurden eingesammelt. Für Meike Niehoff sehr wichtig: „Wir wollen immer qualitativ gute Päckchen abgeben.“ So bringt man sich auch bei Schulen und Kindertagesstätten ein, um mit den Kids die Päckchen zusammenzustellen. Am Dienstag, 26. November, startet die Lkw-Tour von Brake in die Ukraine. Aus dem Ammerland sind die Fahrer Markus Quathamer, Stefan Neteler und Igor Schmidt dabei.

In der Ukraine werden Schulen und Kinderkrankenhäuser angesteuert. Dabei stehen im Land vom Lemberg an der polnischen Grenze bis Odessa am Schwarzen Meer noch mal 1000 Kilometer an. Markus Quathamer: „Dafür nimmt man eine gute Woche Urlaub“, und er ergänzt: „Wartezeiten an der Grenze von 8 bis 16 Stunden muss man einrechnen.“

Vor Ort packen die Jungen und Mädchen die Päckchen gleich aus. Das Weihnachtsfest wie hier üblich, gibt es da nicht. „Die leuchtenden Augen der Kinder über einfache Sachen wie Socken oder Mützen sind überwältigend und Motivation für uns zum Weitermachen.“ Das kommt auch über die sozialen Netze bei den Mitarbeitern der Round Table und des Ladies Circle an.

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