Jaderberg Die Grundschule Jaderberg darf sich jetzt Umweltschule nennen. Um diese Auszeichnung zu erreichen, hat die Schule drei Jahre lang Projektarbeit geleistet. Die ausgehändigte Flagge kennzeichnet die Jaderberger Schule als Umweltschule in Europa und Internationale Nachhaltigkeitsschule.

Diese Auszeichnung nahmen Schulleiterin Iris Claaßen und die Klassenlehrerin Heike Buggenthin jüngst in Osnabrück entgegen. An der Universität wurden die Urkunde und die Umweltflagge feierlich überreicht. Die Idee zu diesem besonderen Projekt hatte Heike Buggenthin – und sie konnte ihre Kolleginnen dafür von Anfang an begeistern.

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Rückblick: Im Dezember 2016 hatte sich die Schule für den Projektzeitraum 2017 bis 2019 als Umweltschule Europa beworben. In zwei Themenfeldern – Wasser und nachhaltiges Wirtschaften – engagierte sich die Schule dann ganz konkret. Die Schüler leisteten bei den Projekttagen ganze Arbeit. 2017 hieß das Thema „Wasser ist Leben, kein Leben ohne Wasser“, 2018 dreht sich alles um das Thema „Prima Klima“ und 2019 beschäftigten sich die Schüler mit „Sonnenwochen“. Alle Schüler der Klassen eins bis vier beteiligten sich – und auch die Vorschulkinder der beiden Jaderberger Kindertagesstätten wurden mit eingebunden.

Externe Experten übermittelten viel Wissen. Beteiligt waren die Regionalen Umweltzentren (RUZ) in Schortens und Oldenburg. Beim Oldenburgisch Ostfriesischen Wasserverband (OOWV) gab es wichtige Infos rund um das Thema Wasser. Besucht wurde auch das Wattenmeerhaus in Wilhelmshaven sowie die „Lernorte Natur und Technik“ in Bockhorn und Wilhelmshaven. Pädagogisch genutzt wurden auch die Umwelttage des Hegering Jades.

So ging es beim Wasser unter anderem um Möglichkeiten der Einsparung. Auch der Küstenschutz, der Boots- und Deichbau wurden thematisiert. Geklärt wurde, was Wasser alles kann. Das Klima war Thema im RUZ. Einkäufe zum Klima-Frühstück wurden getätigt, der ökologische Fußabdruck erklärt. Als Fairtrade-Aktion wurde die Schülerfirma „Zukunftsladen“ gegründet. Dabei ging es um Waren aus fairem Handel.

Auch praktische Arbeiten standen im Projektplan. So wurde aus Milchtüten ein Gewächshaus gebastelt. Es wurden Weihnachtskarten hergestellt und Insektenhotels gebaut. In der Sonnenwoche ging es um alternative Energie, Solarzellen und Sonnenenergie.

Iris Claaßen und Heike Buggenthin freuen sich sehr, dass alle Kollegen, die Kitas und Eltern zielführend mitgearbeitet haben und das Projekt so gut unterstützt haben. Eines haben beide festgestellt: „Die Nachhaltigkeit wird inzwischen von allen Schülern in der Praxis auch gelebt.“

„Wir werden am Thema dranbleiben und die neuen Herausforderungen für die nächste Zertifizierung Umweltschule annehmen“, sagt Heike Buggenthin im Gespräch mit der NWZ. Aber einen Wunsch hat die Lehrerin noch: Sie wünscht sich für die Schule einen Flaggenmast, damit das Streben in Sachen Umwelt und Nachhaltigkeit schon von weitem sichtbar wird.

Hans-Carl Bokelmann Jade/Ovelgönne / Redaktion Brake
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