+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 9 Minuten.

Corona-Fall in Staatskanzlei Hannover
Ministerpräsident Weil muss in Quarantäne

Burwinkel „Anblasen des Treibens“, „Treiben im Kessel“ und „Hahn in Ruh“: Das Erkennen dieser drei Jagdsignale war vor dem Schießstand der Kreisjägerschaft Wesermarsch im Moorriemer Ortsteil Burwinkel die erste Hürde, die 18 angehende Jungjäger und Jungjägerinnen bei der mündlich-praktischen Prüfung zu meistern hatten.

„Wer diese Signale nicht erkennt, ist bereits durchgefallen und muss gar nicht weiter antreten“, erläuterte Kreisjägermeister Eckard Busch den Stellenwert dieser Signale. „Sie dienen der Sicherheit bei Treibjagden, damit kein Teilnehmer zu Schaden kommt.“

Die Prüfung vor Ort im Revier bildete den Abschluss der Jungjägerausbildung, in der sich die künftigen Jäger in etwa 200 Unterrichtsstunden Kenntnisse über Naturschutz, Land- und Waldbau, Jagdpraxis und Jagdrecht, Hundeführung sowie Wildbrethygiene und Wildverwertung aneignen mussten. Ausbildungsleiter des Vorbereitungslehrgangs war Jürgen Rohde.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

„Das Lernen dieser umfangreichen Wissensgebiete ist fast wie ein Jägerabitur“, erläuterte Eckart Busch die Anforderungen zum Erreichen des Jagdscheins. Auch wenn ein ausgebildeter Jungjäger längst dem Twenalter entwachsen ist, bleiben er oder sie dennoch „Jungjäger“ oder „Jungjägerin“. Eckard Busch: „Das bedeutet, dass ein Jungjäger in den ersten drei Jahren noch kein Revier pachten darf, er oder sie sollen diese Zeit nutzen, um sich Erfahrungen anzueignen.“

Ihre praktischen Schießprüfungen hatten die angehenden Jungjäger bereits während der Ausbildungsstunden im Burwinkeler Schießstand absolviert. In der Sparte „Tontauben Trap“ mussten fünf von fünfzehn Tauben getroffen werden, das Schießen auf die Rehbock-Scheibe erforderte mindestens 25 von 50 Ringen. Wurde auf die „flüchtige Keilerscheibe“ geschossen, verlangte die Prüfung zwei Wertungstreffen auf 50 Meter.

Auf den fünf Stationen im Revier rund um den Schießstand mussten 15 künftige Jungjäger und drei Jungjägerinnen der 15-köpfigen Prüfungskommission Rede und Antwort stehen. Unterteilt waren die Stationen in fünf Fachgebiete, bei der anschließenden schriftlichen Prüfung waren jeweils zwanzig Fragen aus fünf Fachgebieten korrekt zu beantworten. Am Ende des harten Prüfungstages gab es in der Prüflingsrunde nur strahlende Gesichter: Alle Teilnehmer bestanden die Jungjägerprüfung, Ernst August Abbenseth aus Butjadingen sogar mit der Note 1,1.

  Bestanden haben Ernst August Abbenseth (Butjadingen), Hannes Bohlen (Jade), Uwe Buntrock (Brake), Jochen Czwalinna (Brake), Helmut Gradic (Stadland), Wolfgang Grunewald (Brake), Stephan Hauerken (Ovelgönne), Markus Hausenblas (Nordenham), Heiko Hemme (Stadland), Jens Klement (Brake), Sabrina Ruth (Ovelgönne), Sebastian Schulte (Oldenburg), Christoph Sobel (Nordenham), Dirk Uffmann (Brake), Talke Vagt-Thümler (Elsfleth), Talke von Runnen (Ovelgönne), Stefan Weßels (Stadland, Hartmut Wolberg (Hamburg).

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.