Nordenham Die Liste der Aussteller wird von Jahr zu Jahr länger. Und die vielen Stände, mit denen sich Hochschulen, Universitäten sowie Firmen und Behörden aus der Region am Donnerstag in der Schulstraße des Nordenhamer Gymnasiums präsentierten, sind ein Indiz dafür, dass die Suche nach Nachwuchskräften inzwischen ein hart umkämpfter Markt ist. Die Studien- und Berufsinformationsmesse am Nordenhamer Gymnasium ist für viele Arbeitgeber ein Muss, für viele Hochschulen ebenfalls und für die Schüler, die hier wichtige Informationen quasi auf dem Silbertablett geliefert bekommen, sowieso.

Werbung machen

Vom Finanzamt bis zur Bundeswehr, von den Banken bis zur Polizei, vom Landkreis Wesermarsch bis zu Premiums Aerotec, von Krankenkassen bis zu Rhenus Midgard – überall werden gute Nachwuchskräfte gesucht, und wer bei dieser Suche nicht ins Hintertreffen geraten will, muss Werbung in eigener Sache machen.

Der Gymnasiallehrer Dr. Sebastian Wegener hatte einmal mehr die Messe organisiert. Er freute sich, dass wieder einige zusätzliche Aussteller dazugekommen sind. Nach wie vor unverkennbar ist der Trend zum dualen Studium, das von immer mehr Betrieben angeboten wird. Zum Beispiel vom Discounter-Konzern Lidl, der am Donnerstag zum ersten Mal bei der Messe dabei war. Markus Fritsch, der für die Wesermarsch zuständige Verkaufsleiter, rührte unter anderem die Werbetrommel für das duale Studium Handel/Konsumgüterhandel. Gerade für Schüler, die keine wissenschaftliche Laufbahn anstreben, sei das Angebot in den vergangenen Jahren größer geworden, stellte Schulleiter Klaus-Dieter Laske fest.

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Beispiel Landkreis Wesermarsch: Drei Auszubildende aus dem Kreishaus in Brake stellten unter anderem das duale Studium Allgemeine Verwaltung und die Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten vor. Franziska Bindernagel, Jacqueline Giehl und Julia Karulska kennen zwar das Vorurteil, dass es in der Verwaltung eher langweilig zugeht, widersprechen ihm aber vehement. Franziska Bindernagel schätzt vor allem, „dass man hier die ganze Wesermarsch kennenlernt. Das ist ein großer Vorteil.“ Alle Drei schätzen, dass Auszubildende bei der Kreisverwaltung alle Fachdienste durchlaufen und viel Abwechslung haben.

Studieren in Groningen

Lina Trüper, Zehntklässlerin am Gymnasium, möchte nach dem Abitur eher eine naturwissenschaftliche Richtung einschlagen. Sie informierte sich am Donnerstag besonders intensiv am Stand der Hanze-Hochschule Groningen. „Ja das wäre schon etwas für mich“, sagte sie, „im Ausland zu studieren und trotzdem nicht weit weg von zu Hause zu sein.“


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Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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